Zverev vor dem erneuten duell mit sinner: kann der deutsche den bann brechen?

Monte Carlo – Alexander Zverev steht vor einer neuerlichen Bewährungsprobe. Gegen Jannik Sinner, den italienischen Dominator, sucht der Hamburger nach seinem ersten Sieg seit zweieinhalb Jahren. Das Halbfinale des Masters-Turniers in Monaco bietet ihm ab 13:30 Uhr die Chance, die lange Durststrecke endlich zu beenden – nur wenige hundert Meter von seiner Wohnung entfernt.

Ein kopf-an-kopf-rennen der tennis-elite

Ein kopf-an-kopf-rennen der tennis-elite

Die Partie verspricht ein hochklassiges Duell, denn beide Tennis-Giganten präsentieren sich in Topform. Zverev, der als Außenseiter ins Match geht, setzte sich gegen Christian Garin, Zizou Bergs und Joao Fonseca durch. Sinner wiederum demonstrierte seine Stärke gegen Ugo Humbert, Thomas Machac und Felix Auger-Alliasime. Die bisherige Bilanz spricht jedoch eindeutig für den Südtiroler: Von den letzten sieben Begegnungen ging Zverev stets als Verlierer hervor. Der letzte Erfolg liegt weit zurück – bei den US Open 2023.

Das Problem: Die Hartplatz-Spezialisierung Lange Zeit offenbarte Zverev auf Hartplätzen seine Grenzen, doch in Monte Carlo wird auf Sand gespielt - ein Untergrund, auf dem es bisher lediglich ein einziges Aufeinandertreffen mit Sinner gab. Dieses entschied der Italiener zwar ebenfalls für sich, doch das Ereignis datiert aus der Corona-Zeit von 2020 und hat somit kaum Aussagekraft. Der Wechsel auf den Sandplatz könnte für Zverev eine entscheidende Wende darstellen.

Im Falle eines Sieges gegen Sinner würde Zverev im Finale vermutlich auf den spanischen Angstgegner Carlos Alcaraz treffen. Dieser demoliert das Fürstentum bisher förmlich und trifft nun auf den Lokalmatador Valentin Vacherot. Alcaraz scheint in ebenfalls herausragender Form zu sein, was die Aufgabe für Zverev noch weiter erschwert.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannungsgeladenes Duell zweier Weltklasse-Spieler freuen. Ob Zverev den psychologischen Druck überwinden und den Bann endlich brechen kann, wird sich zeigen. Die Live-Übertragung gibt es über Sky Stream, Sky Go und den Ticker von Sport1.de und der Sport1 App.