Zverev triumphiert in paris: oma natalia im publikum – familienbande als erfolgsgeheimnis?

Paris fiebert! Alexander Zverev steht kurz vor dem ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere bei den French Open 2026. Doch während die Welt über seine taktischen Finessen und seine beeindruckende Form diskutiert, gibt es einen weiteren Faktor, der dem Deutschen enormen Rückhalt gibt: seine Familie – inklusive seiner Großmutter Natalia, die eigens aus Europa angereist ist.

Die ungewöhnliche unterstützung von der tribüne

Während die Stars der Tenniswelt in Roland Garros um jeden Punkt kämpfen, ist die Box von Alexander Zverev ein Mikrokosmos familiärer Harmonie. Neben seinem Vater Alexander Senior, Bruder Mischa, der auch als sein Manager agiert, und Mutter Irina, ist nun auch seine Großmutter Natalia mit von der Partie. Ein ungewöhnlicher Anblick, der jedoch eine tiefere Bedeutung hat. „Mein Großvater ist leider vor einiger Zeit verstorben“, erklärte Zverev in einer kurzen Ansprache, „da haben wir sie nach Europa gebracht.“ Die Anwesenheit der Großmutter ist somit ein Zeichen des Respekts und der Verbundenheit, eine Art Familienerbstück, das Zverev auf seinem Weg zum Erfolg mitnimmt.

Das Familienbusiness als Erfolgsrezept Zverevs Umfeld ist seit Jahren darauf ausgerichtet, ihm den größtmöglichen Erfolg zu ermöglichen. Diese Unterstützung ist nun besonders spürbar, da er kurz vor der Erfüllung eines lang gehegten Traums steht. Zwei Sätze fehlten ihm in der französischen Hauptstadt noch zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel. Sein Halbfinalgegner Jakub Mensik, ein junger Tscheche, stellt eine durchaus knifflige Aufgabe dar. Doch auch diese Hürde will Zverev nehmen.

Die Ruhe, die seine Familie ihm vermittelt, ist nicht zu unterschätzen. In den Tagen zwischen Viertel- und Halbfinale, wenn der Kopf „natürlich mal verrückt spielt“, wie der Eurosport-Experte Boris Becker anmerkte, ist es die Familie, die ihm den nötigen Halt gibt. Sie weiß, „was zu tun ist“.

Mario kart als mentale stärkung

Mario kart als mentale stärkung

Abseits des Platzes pflegt Zverev ein besonderes Verhältnis zu seinem Vater, seinem Trainer. „Wir verbringen null Zeit miteinander, abseits des Platzes“, so Zverev einmal. Hier geht es um Training und Verbesserung, nicht um private Gespräche. Und um die kleinen, aber feinen Rituale, die zur mentalen Stärke beitragen: Gemeinsame Mario-Kart-Sessions mit Bruder Mischa am Abend. „Ich spiele gerne mittlerweile. Jeden Abend“, gestand Mischa in einem Interview. Ein bisschen Ablenkung kann vor dem großen Auftritt nicht schaden.

Während Mama Irina die Spiele ihres Sohnes oft aus Nervosität nicht live verfolgen kann, ist Bruder Mischa immer dabei. Er agiert nicht nur als Manager, sondern auch als taktischer Sparringspartner. Die Brüder teilen sich ihre Leidenschaft für Mario Kart, und sie hoffen, diese kleine Routine auch nach dem möglichen Sieg am Samstagabend fortsetzen zu können. Eine große Party mit der ganzen Familie steht dann an – ein würdiger Abschluss eines außergewöhnlichen Turniers.

Alexander Zverev ist mehr als nur ein Tennisspieler. Er ist ein Sohn, ein Bruder, ein Enkel. Und er beweist, dass Familienbande manchmal der Schlüssel zum Erfolg sein können. Ob er am Sonntag tatsächlich den Pokal in die Höhe stemmen kann, wird die Geschichte zeigen. Aber eines ist sicher: Er wird es nicht allein schaffen.