Ebola-ärger: kongo beschuldigt spanien diskriminierung bei absage!
Ein diplomatischer Eklat überschattet die Vorbereitung der kongolesischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft 2026. Das Land beschuldigt Spanien, das Freundschaftsspiel gegen Chile aufgrund der aktuellen Ebola-Epidemie abgesagt zu haben und sieht darin eine diskriminierende Maßnahme.

Verwirrung um die sicherheitsvorkehrungen
Laut Patrick Muyaya, kongolesischem Kommunikationsminister, sei die Entscheidung der spanischen Behörden in La Línea de la Concepción „nicht fair“, insbesondere da die Spieler seit Wochen in Belgien im Trainingslager seien. „Alle unsere Spieler befinden sich seit drei Wochen in Belgien und bereiten sich auf die Weltmeisterschaft vor. Diese Entscheidung kann als Diskriminierung gewertet werden“, erklärte Muyaya bei einer virtuellen Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Föderation Fußball Kongo (FECOFA) versucht weiterhin, das Spiel zu retten und betont, dass „alle notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden, um die Einhaltung der sanitären, sportlichen und regulatorischen Anforderungen zu gewährleisten.“ Der Bürgermeister von La Línea, Juan Franco, hatte die Absage aus „Gesundheitlicher Vorsicht“ und „möglichen Gesundheitsrisiken“ begründet.
Die chilenische Nationalmannschaft hat sich ebenfalls für die Austragung des Spiels eingesetzt, wobei sie vorschlug, es „ohne Publikum“ in den Behörden zu genehmigen, und betonte, dass „das Kongo bereits Tests absolviert hat
