Zverev kämpft sich zurück: dramatischer sieg in monte carlo!

Alexander Zverev hat in monte carlo ein Remakel der Tennisgeschichte erlebt. Nach einem desaströsen Start und dem Ausverkauf einer 0:4-Führung im dritten Satz gegen Cristian Garín bewies der Hamburger Nervenstärke und sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale des ATP Masters mit 4:6, 6:4, 7:5. Ein Sieg, der mehr als nur eine Runde weiterbringt – er könnte die Formkurve für den Sandplatz-Klassiker Roland Garros einschlagen.

Der frühe rückschlag und die wende

Der frühe rückschlag und die wende

Die Erinnerung an das frühere Aus gegen Berretini in monte carlo lastete schwer auf Zverevs Schultern. Doch anders als im Vorjahr zeigte er diesmal Kampfgeist. Garín präsentierte sich von Beginn an gefährlich und nutzte Zverevs anfängliche Unsicherheit, um den ersten Satz zu gewinnen. Im zweiten Durchgang fand der Deutsche dann besser in sein Spiel hinein und glich aus. Der entscheidende dritte Satz war ein Nervenspiel. Zverev geriet früh in Rückstand, als er das Break zum 0:4 einstecken musste. Hier zeigte er jedoch seine Klasse und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück.

Drei Matchbälle abgewehrt: Die Spannung im Stadion war greifbar, als Zverev schließlich seinen dritten Matchball verwandelte. Garín wehrte zuvor drei Breakbälle ab, was die Dramatik des Matches nochmals unterstrich. Die Zuschauer belohnten diesen Kampf mit standing ovations. Es war ein Sieg der Willenskraft, der Zverev wieder ins Momentum zurückbringt.

Im Achtelfinale trifft Zverev nun auf den Belgier Zizou Bergs. Ein weiteres Duell, das Zverev vor der Herausforderung stellt, seine Form zu bestätigen. Es bleibt abzuwarten, ob er seine Leistung gegen Bergs wiederholen kann – ein Sieg wäre ein deutliches Signal an die Konkurrenz.