Zverev kämpft sich in rom durch: altmaier-duell entschied!

Rom – Alexander Zverev hat beim Tennis-Masters in Rom einen holprigen Einzug in die nächste Runde gefeiert. Gegen den Kempener Daniel Altmaier, der ihm in der Vergangenheit bereits Probleme bereitet hatte, behauptete sich der Hamburger letztlich mit 7:5, 6:3. Ein frühes Finale gegen den Lokalmatador Jannik Sinner ist ihm damit noch erspart geblieben.

Ein kampf gegen die eigene form

Das Match verlief keineswegs einseitig. Zverev, als Nummer zwei gesetzt, wirkte gegen Altmaier lange Zeit alles andere als souverän. Nach einer frühen Führung ließ er diese fast wieder abhandenkommen, bevor er sich mit einem Re-Break den ersten Satz sicherte. Im zweiten Satz zeigte Altmaier eine beeindruckende Leistung und diktierte das Spieltempo. Zverev kämpfte mit seinem Aufschlag und wirkte phasenweise lustlos. Erst als er das Break zum 4:3 gewann, fand er wieder besser in die Partie.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Vier Matchbälle benötigte Zverev, um den vierten direkten Vergleich gegen Altmaier für sich zu entscheiden – der einzige bisherige Verlust datiert aus Acapulco im vergangenen Jahr.

Wer könnte im viertelfinale auf zverev treffen?

Wer könnte im viertelfinale auf zverev treffen?

Die nächste Hürde für Zverev könnte der Niederländer Tallon Griekspoor oder der Belgier Alexander Blockx sein. Doch bereits im Achtelfinale wartet womöglich ein weiteres hochspannendes Duell mit deutschem Beteiligung. Yannick Hanfmann, Deutschlands derzeitige Nummer zwei, muss dafür allerdings zunächst den Italiener Luciano Darderi bezwingen und sich anschließend gegen andere Gegner durchsetzen.

Jan-Lennard Struff hatte hingegen keinen guten Tag. Gegen den Miami-Finalisten Jiri Lehecka unterlag er deutlich mit 6:7 (4:7), 3:6. Die zweistündige Regenpause vor dem Match mag eine Rolle gespielt haben, doch Leheckas Spiel war einfach zu stark. Damit steht fest: Sollte Hanfmann scheitern, wäre Zverev der letzte deutsche Mann im Turnier.

Die Partie demonstrierte eindrücklich, dass Zverev sich trotz seiner hohen Platzierung noch nicht vollkommen in Form befindet. Doch seine Fähigkeit, auch schwierige Matches durchzuziehen, bewies er einmal mehr. Ob er in Rom seine beste Form erreichen kann, wird die kommenden Tage zeigen.