Zverev kämpft sich in rom durch: altmaier bezwungen!
Rom – Alexander Zverev hat sich beim Masters-Turnier in Rom einer echten Zerreißprobe unterzogen. Gegen den aufstrebenden Daniel Altmaier reichte es am Ende zwar, aber nur knapp, für den Hamburger, der sich in einem über zwei Stunden langen Kampf mit 7:5, 6:3 durchsetzte. Ein Achtungserfolg, der zeigt, dass der Weg zum Titel in der Ewigen Stadt noch lang ist.
Regenpause und nervenkitzel beim deutschen duell
Das Match war aufgrund einer zweistündigen Regenpause deutlich in die Länge gezogen, was die Anspannung auf dem Court deutlich spürbar machte. Zverev, als Nummer zwei gesetzt in Abwesenheit von Carlos Alcaraz, präsentierte sich zunächst stark und ging mit 5:2 in Führung. Doch Altmaier ließ nicht locker und konterte mit einem Break, bevor Zverev sich schließlich den ersten Satz sicherte. Im zweiten Satz übernahm Altmaier die Initiative und agierte deutlich aktiver. Zverev hatte mit seinem eigenen Aufschlag zu kämpfen, wehrte aber drei Breakbälle ab und fand schließlich zurück ins Spiel.
Die Luft war zum Schneiden, als Zverev im entscheidenden Moment die Nerven behielt und den Sieg perfekt machte. Ein Sieg, der allerdings nicht ohne Mühe erkämpft wurde. Altmaier bewies, dass er zu den talentiertesten deutschen Tennisspielern gehört und Zverev in Zukunft sicher noch einige schlaflose Nächte bereiten wird.

Wer könnte im viertelfinale warten?
Im Viertelfinale trifft Zverev nun auf Tallon Griekspoor oder Alexander Blockx. Doch das eigentliche Duell, das die Tenniswelt mit Spannung erwartet, könnte in einem möglichen Finale gegen den Lokalmatador Jannik Sinner folgen. Der Italiener, gegen den Zverev zuletzt neun Partien in Folge verlor, stellt für den Deutschen eine enorme Herausforderung dar.
Ein weiteres deutsches Duell könnte bereits im Achtelfinale anstehen, sollte Yannick Hanfmann sich gegen Luciano Darderi durchsetzen. Doch das deutsche Hoffnungsfeuer im Turnier könnte bereits hier erlöschen, falls Hanfmann scheitert – dann wäre Zverev der letzte deutsche Mann im Rennen. Jan-Lennard Struff hingegen verpasste am frühen Nachmittag den Sprung in die nächste Runde, nachdem er gegen den Miami-Finalisten Jiri Lehecka deutlich unterlegen war.
Die Leistung von Zverev lässt Zweifel aufkommen, ob er in Topform ist. Die schwierigen Bedingungen und der Kampf gegen Altmaier zeigten, dass er noch Luft nach oben hat, wenn er seine Ambitionen in Rom verwirklichen will.
