Zverev kämpft sich in monte carlo durch – garín-albtraum aktuell!

Alexander Zverev hat sich in Monte Carlo einen denkbar schwierigen Einzug in die nächste Runde erarbeitet. Gegen Cristian garín, der ihm bereits vor 13 Jahren bei den French Open Junior das Nachsehen gab, musste der Weltranglisten-Dritte hart kämpfen und zeigte angedeutete Anzeichen von Frust.

Ein rückblick auf die junior-final-pleite

Die Erinnerung an die Finalpleite bei den French Open Junior 2011, als garín ihn in einem spannenden Duell bezwang, schien ihn zu verfolgen. Zverev geriet im ersten Satz in Rückstand und fand im weiteren Verlauf des Matches lange nicht zu seinem gewohnten Spiel. Ein 0:4 und später ein 2:5 im Entscheidungssatz zeigten, wie wackelig die Verhältnisse waren. Die 47 unerzwungenen Fehler, die er in diesem Spiel produzierte, sind ein deutlicher Indikator für seine angespannte Situation auf dem Court.

„Ich habe einfach nicht mein Level gefunden, offen gestand Zverev nach dem Match. Nach der intensiven Phase in Miami hatte ich nicht viel Zeit zur Vorbereitung auf die Sandplatzsaison. garín war heute einfach stark, besonders hier in Monte Carlo.“

Bergs und machac im visier

Bergs und machac im visier

Trotz des knappen Sieges mit 6:4, 6:4 und 7:5 gegen garín, der ihm im letzten Spiel zur Verzweiflung bereitete und kurzzeitig einen Tie-Break im Entscheidungssatz heraufbeschwor, kann Zverev aufatmen. Er hat seinen Rhythmus gefunden und seine Routine bewiesen, indem er in seinen dritten Matchball verwandeln konnte. Nun trifft er auf Zizou Bergs, der überraschend den hoch gehandelten Andrey Rublev mit 6:4 und 6:1 ausgeschaltet hat. Ein interessantes Duell verspricht sich.

Auch im weiteren Verlauf des Turniers gibt es Überraschungen. Der tschechische Nachwuchsspieler Tomas Machac bezwang Francisco Cerúndolo in zwei Sätzen (7:6 (2), 6:3) und steht nun Jannik Sinner gegenüber. Die bisherigen drei Begegnungen zwischen den beiden endeten stets zugunsten Sinner, der auf schnellen Belägen die Oberhand hatte. Aber Sand ist eine andere Geschichte.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem jungen Joao Fonseca, der als jüngster Spieler seit Rafael Nadal und Richard Gasquet im Jahr 2005 in die dritte Runde von Monte Carlo einzog. Sein Sieg über Arthur Rinderknech (7:5, 4:6, 6:3) ist ein Zeichen für die neue Generation, die in der Tenniswelt auf dem Vormarsch ist. Er wird nun auf Matteo Berrettini treffen, der Daniil Medvedev in einer beeindruckenden Vorstellung mit 6:0 und 6:0 demütigte. Der Russe wirkte dabei völlig von der Rolle.

Jiri Lehecka sicherte sich ebenfalls seinen Platz in der nächsten Runde durch einen hart erkämpften Sieg gegen Alejandro Tabilo (4:6, 7:6 (4), 6:3). Sein Gegner wird Alexander Bublik sein, ein weiterer Spieler mit großem Potenzial auf Sand. Die Spannung im monegassischen Fürstentum steigt weiter an.

Die Leistung von Zverev, obwohl mühsam erkämpft, zeigt, dass er trotz der anfänglichen Schwierigkeiten seine Klasse unter Beweis stellen kann. Es bleibt abzuwarten, ob er seinen Rhythmus halten und seine Form steigern kann, um in Monte Carlo erfolgreich zu sein. Aber eines ist klar: Die Konkurrenz ist groß und jeder Punkt wird hart umkämpft sein.