Zverev kämpft sich durch: achtelfinaleinzug in münchen!

München – Alexander Zverev hat sich beim ATP-Turnier in München ein hart erkämpftes Achtelfinale gesichert. Der Weltranglisten-Dritte präsentierte sich gegen Miomir Kecmanovic alles andere als fehlerfrei, bewies aber letztendlich die nötige mentale Stärke, um den Tiebreak zu für sich zu entscheiden.

Ein frühes signal der schwierigkeiten

Schon zu Beginn des Matches war klar, dass Zverev nicht seinen besten Tennis spielte. Die Temperaturen, die Nieselwitterung und der frühe Spielzeitpunkt schienen dem Deutschen zu fehlen. Kecmanovic nutzte die anfängliche Unsicherheit des Lokalmatadors und sicherte sich das erste Break. Die Gesichter im Publikum spiegelten die Befürchtung wider, dass sich die Geschichte von vergangenen Jahren wiederholen könnte – ein frühes Aus für Zverev in München.

Die wendung im zweiten satz

Die wendung im zweiten satz

Nachdem Zverev im ersten Satz noch etwas die Kontrolle verloren hatte, zeigte er im zweiten Satz eine verbesserte Leistung. Ein frühes Break schien den Ausschlag zu geben, doch Kecmanovic ließ nicht locker. Mit großem Kampf gelang es ihm, das Break zurückzuerobern und den Satz mit 6:3 für sich zu entscheiden.

Die Nerven lagen blank: Der Tiebreak wurde zur Nervenprobe für Zverev. Doch der Titelverteidiger fand seine Mitte und nutzte Kecmanovics Fehler. Mit einem beeindruckenden Auftritt sicherte er sich den Tiebreak mit 7:2 und somit auch das Match.

Dedura scheitert – cobolli zu stark

Dedura scheitert – cobolli zu stark

Für einen weiteren deutschen Spieler gab es weniger positive Nachrichten: Diego Dedura, der im Vorjahr für Furore sorgte, musste sich im Duell mit Flavio Cobolli geschlagen geben. Der junge Berliner kämpfte zwar leidlich, war gegen den erfahrenen Italiener aber letztlich machtlos.

Was dieses Match gegen Kecmanovic aber zeigt, ist, dass Zverev weiterhin an seinen Grundlagen arbeiten muss. Die Fehlerquote war zu hoch, die Konzentration ließ nach. Doch am Ende zählt der Sieg, und Zverev ist im Achtelfinale – wo er morgen auf Gabriel Diallo trifft. Die Prognose für morgen: Es wird ein spannendes Duell, bei dem Zverev hoffentlich von den angekündigten sonnigen Temperaturen profitieren kann.