Zverev demoliert machac: jubiläums-ass und medizin-timeout!

Hamburgs Alexander Zverev hat bei den French Open 2026 seine beeindruckende Form unter Beweis gestellt und Tomas Machac in gerade einmal 1:47 Stunden glatt in drei Sätzen (6:4, 6:2, 6:2) ausgeschaltet. Der Sieg katapultiert den Deutschen in die dritte Runde und markiert ein besonderes Jubiläum in Roland-Garros.

Ein start nach maß und unaufhaltsam

Schon im ersten Satz zeigte Zverev, wer das Spiel bestimmt. Ein frühes Break brachte ihm die Führung, und er kontrollierte das Geschehen souverän. Seine Aufschlagstärke war schlichtweg dominant – sechs Asse allein im ersten Satz! Der Hamburger demonstrierte eine beeindruckende Präzision und ließ Machac kaum Luft zum Atmen.

Ein kurzer Moment der Nervosität bei Stand von 3:2 ließ Zverev zwar kurz ins Schwimmen geraten, doch er bewies seine mentale Stärke und wehrte zwei Breakbälle ab. „Das wird ihm Sicherheit geben“, analysierte Boris Becker im Eurosport-Kommentar, „dass er auch unter Druck die nötige Leistung abruft.“

Ass-festival und überraschendes timeout

Ass-festival und überraschendes timeout

Der zweite Satz wurde zu einem Fest für Zverevs Aufschlag. Vier unglaubliche Asse in Folge – eine Leistung, die kaum zu übertreffen ist! Machac schien völlig aus dem Konzept zu sein. Das spiegelte sich auch in seiner Entscheidung wider, im zweiten Satz ein Medical Timeout zu nehmen. Ein ungewöhnlicher Schritt, der den Eindruck erweckte, der tschechische Spieler sei bereits vorzeitig am Ende seiner Kräfte.

Die Verletzung am linken Fuß, für die Machac mit Tape versorgt werden musste, schien seine Leistung zusätzlich zu beeinträchtigen. Zverev nutzte die Situation geschickt aus und sicherte sich das Break zum 2:1 im dritten Satz. Ein weiteres Break bestätigte seine Überlegenheit, und der Sieg war nur noch Formsache.

„Ich versuche mich immer zu verbessern“, sagte Zverev nach dem Match in einem Interview mit Mats Wilander. Er lobte das hohe Niveau des Spiels in den ersten anderthalb Sätzen, räumte aber ein, dass Machacs Verletzung den Spielfluss gestört habe. „Es war eine fantastische Leistung, die wir dann nicht mehr halten konnten. Ich bin glücklich, dass ich nach drei Sätzen durch bin.“

Halys steht im weg

Halys steht im weg

Zverev steht damit vor einer neuen Herausforderung: Im Achtelfinale trifft er auf den Franzosen Quentin Halys. Mit 551 ATP-Siegen in seiner Karriere und dem zehnten Erreichen der dritten Runde bei seinen elf French Open Teilnahmen, ist Zverev bereit, seine Erfolgsgeschichte in Paris fortzuschreiben. Die Frage ist, ob Halys seine Dominanz aufhalten kann. Doch eines ist klar: Zverev ist in Topform und bereit, alles zu geben.