Zsc lions: baltisberger treibt den meisterkurs voran!
Zürich – Die ZSC Lions stehen vor einer entscheidenden Begegnung gegen den HC Davos, und Chris Baltisberger hat sich in dieser Halbfinalserie als unumgänglicher Faktor herauskristallisiert. Nach einer knappen Niederlageim ersten Spiel scheint der Routinier nun den Schlüssel zum Erfolg in der Hand zu halten – und das mit einem Selbstvertrauen, das seinesgleichen sucht.

Der mann der stunde: baltisbergers aufstieg
Die 2:4-Niederlage im ersten Duell mag entmutigend gewirkt haben, doch Baltisberger bewies eindrucksvoll, dass er auch in schwierigen Situationen liefern kann. Seine beiden Tore gaben den Lions Hoffnung, und im anschließenden Heimsieg war es erneut er, der mit dem Gamewinner zum 2:1 den entscheidenden Punkt holte. Der 34-Jährige, beheimatet in der vierten Angriffsformation, agiert in dieser Serie mit einer Präzision und Entschlossenheit, die seinesgleichen sucht.
Seine Linienkollegen Justin Sigrist und Nicolas Baechler spielen zweifellos eine wichtige Rolle, aber es ist Baltisberger, der die Angriffsreihe zu Höchstleistungen antreibt. „Es macht extrem Spass, mit diesen beiden zusammenzuspielen“, so Baltisberger gegenüber dem Blick, ein Beleg für die gute Chemie im Team. Trainer Marco Bayer lobt seine Schützlinge überschwänglich: „Sie sind unglaublich wichtig, bringen Energie, Wasserverdrängung und bringen teilweise auch die besten Linien des Gegners in schwierige Situationen.“
Für Baltisberger, einen Spieler, der seine Karriere den ZSC Lions quasi verschrieben hat, bietet sich die Chance auf den sechsten Meistertitel. Die Rolle in der vierten Angriffsformation ist nicht immer einfach, insbesondere wenn die Spielzeit begrenzt ist. „Wenn man nicht viel spielt, leidet das Selbstvertrauen darunter. Umso wichtiger ist es dann, trotzdem an sich zu glauben“, erklärt Baltisberger. Die drei Tore in den bisherigen Halbfinalspielen waren daher ein wichtiger mentaler Stärkungsschub.
Mit breiter Brust reisen die Lions nun ins Landwassertal. Baltisberger ist fest davon überzeugt, dass seine Mannschaft einen deutlich besseren Auftritt zeigen wird als im ersten Spiel. Die Leistungskraft und die mentale Stärke des Teams scheinen nun voll entfaltet, und der Traum vom sechsten Meistertitel rückt näher.
