Zoff nach cl-aus: atalanta-boss sieht dortmunds niederlage als 'göttliche gerechtigkeit'
- Der streit geht weiter: eskalation zwischen atalanta und dortmund
- Inácio-transfer als zündfunke
- Percassis scharfe worte: „wer von atalanta abhaut, wird es bereuen“
- Eskalierende spannungen vor und nach den spielen
- Der kern des konflikts: eine frage der kommunikation
- Ausblick: wird sich der streit beruhigen?
- Zusammenfassung der vorwürfe
Der streit geht weiter: eskalation zwischen atalanta und dortmund
Die Atmosphäre zwischen Atalanta Bergamo und Borussia Dortmund ist weiterhin hochgespannt, selbst nach dem klaren 4:1-Sieg der Italiener im Rückspiel der Champions League Playoffs. Der Konflikt, der sich bereits vor dem Hinspiel bemerkbar machte, dreht sich um den Wechsel von Samuele Inácio vor anderthalb Jahren.

Inácio-transfer als zündfunke
Die Italiener werfen dem BVB vor, den Transfer von Inácio nicht regelgerecht abgewickelt zu haben. Luca Percassi, Vorstandschef von Atalanta, betrachtet die Ausscheiden des BVB aus der Königsklasse als eine Art „göttliche Gerechtigkeit“. Er kritisiert das Verhalten des deutschen Klubs im Jahr 2024 scharf und wirft ihnen vor, so zu tun, als wäre nichts geschehen.
Percassis scharfe worte: „wer von atalanta abhaut, wird es bereuen“
„Es kann nicht sein, dass ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund sich 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen“, polterte Percassi gegenüber Sky Italia. Er fügte hinzu: „Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande.“
Eskalierende spannungen vor und nach den spielen
Die Spannungen begannen bereits rund um das Hinspiel. Atalanta verzichtete auf die traditionelle Essenseinladung vor dem Spiel. Im Rückspiel wurden die BVB-Vorstandsmitglieder gar nicht erst eingeladen. Diese Geste unterstreicht die tiefe Verärgerung der Italiener.
Der kern des konflikts: eine frage der kommunikation
Italienischer Journalist Giorgio Dusi erklärte im Sport1-Interview, dass die Atalanta-Bosse empfanden, der BVB habe zuerst mit der Familie von Inácio gesprochen, anstatt mit dem Verein selbst und dies auch noch außerhalb des Transferfensters. „Sie sind der Meinung: Der BVB hat unseren Jungen gestohlen“, so Dusi.
Ausblick: wird sich der streit beruhigen?
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation zwischen Atalanta und Dortmund in Zukunft beruhigen wird. Der aktuelle Konflikt zeigt jedoch deutlich, dass der Fall Inácio weiterhin ein sensibles Thema ist und die Beziehungen zwischen den beiden Klubs nachhaltig belastet hat. Die Rivalität scheint über den sportlichen Wettbewerb hinaus zu gehen.
Zusammenfassung der vorwürfe
- Unregelmäßiger Transfer von Samuele Inácio
- Fehlende Kommunikation mit Atalanta
- Direkter Kontakt mit der Familie des Spielers
- Verhalten des BVB als respektlos empfunden
