Zhao xintong fegt ding junhui raus und jagt den nächsten titel

Zhao Xintong schlägt Ding Junhui mit 13:9 und marschiert ins Viertelfinale – drei Centuries, null Nerven, ein Statement. Der Titelverteidiger lässt seinen Landsmann alt aussehen und warnt den Rest des Feldes: Der Crucible gehört mir noch lange nicht.

Murphy wartet – und der hat gerade xiao guodong deklassiert

Während Zhao in der Arena noch die letzten roten versenkte, hatte Shaun Murphy längst den Feierabend. Der 2005er-Weltmeister schickte Xiao Guodong mit 13:3 nach Hause, baute zwischenzeitlich eine 5:0-Führung aus und spielte dabei eine 115 als Sahnehäubchen. Nun drohen sich zwei Formkräfte gegenüberzustehen: Zhao’s Break von 116 in Session eins war nur ein Vorgeschmack.

Ding Junhui hingegen verabschiedet sich trotz 108er Century frühzeitig. Der 39-Jährige hielt lange mit, doch sobald Zhao die Taschen öffnete, war die Partie gelaufen. Was bleibt, ist eine schmerzhafte Erkenntnis: Die chinesische Generation der frühen 2000er wird von der eigenen Jugend überrollt.

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Mark Selby und Wu Yize gehen 4:4 in die zweite Session – für „The Jester“ keine Selbstverständlichkeit in diesem Jahr. Neil Robertson liefert parallel ein Schaukampf, während sich ab 20 Uhr die große Show anbahnt: Ronnie O’Sullivan führt gegen John Higgins bereits 6:2. Wenige Stunden später könnte das Viertelfinale ein alter Traum sein: O’Sullivan gegen Murphy, Zhao gegen den Gewinner Selby/Robertson.

Die Titelchancen haben sich verschoben. Die Buchmacher korrigieren ihre Quoten live, die Fans sprechen nur noch über Zhao’s unbändige Laufquote von 93 Prozent. Snooker-Fans wissen: Wer im Crucible so früh ins Flow kommt, kann Geschichte schreiben. Zhao ist kein Geheimtipp mehr – er ist der Mann, den alle schlagen müssen.