Zaragoza: ibai gómez übernimmt – rettungskampf in der primera rfef!

Real Zaragoza steht vor einem Neustart: Der frühere Profi Ibai Gómez soll die Mannschaft retten und den sofortigen Wiederaufstieg in der Primera RFEF anpeilen. Doch der Weg ist steinig – und die Infrastruktur alles andere als ideal.

Die ankunft in zaragoza: ein erster eindruck

Die ankunft in zaragoza: ein erster eindruck

Gestern wurde Ibai Gómez in der spanischen Hauptstadt gesichtet, begleitet von Sportdirektor Lalo Arantegui. Ein Besuch der Ciudad Deportiva offenbarte jedoch ein düsteres Bild: Die Sportanlagen liegen in einem „deplorablen“ Zustand, wie es heißt. Ein Vorgeschmack auf die Herausforderungen, die vor dem neuen Trainer liegen?

Neben Íñigo Larriqueta und David Vinatea wird Gómez ein enges Team zur Seite stehen, das sich bereits fieberhaft mit der Kaderplanung beschäftigt. Der Druck ist enorm: Nach dem Abstieg aus der Segunda División sind die Erwartungen hoch, obwohl die Konkurrenz in der Primera RFEF ebenso groß ist. Die Aufgabe, eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen, ist alles andere als einfach.

Die Lage ist ernst: Der Verein befindet sich in einer Krise. Der Abstieg hat die Fans enttäuscht und die finanzielle Situation ist angespannt. Gómez muss nicht nur sportlich wieder für Erfolg sorgen, sondern auch das Vertrauen der Anhänger zurückgewinnen.

Die Entscheidung für Gómez fiel bereits vor Wochen, doch die offizielle Bekanntgabe erfolgt erst in der kommenden Woche, nach dem letzten Spiel der Saison gegen Málaga im Ibercaja Estadio. Ein Spiel, das für Zaragoza vor allem darum geht, den letzten Platz zu vermeiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, ist gering.

Die Tatsache, dass die Verantwortlichen bereits jetzt so intensiv an der Zukunft arbeiten, zeigt die Dringlichkeit der Lage. Nur der erste Platz in der Primera RFEF führt zum Aufstieg. Für Zaragoza bedeutet das: Es gilt, von Null zu beginnen und in jeder Entscheidung den richtigen Riecher zu haben. Denn Fehler sind hier teuer – und könnten den Traum vom Wiederaufstieg schon jetzt begraben.