Marruecos: aufstieg zur neuen fußballmacht? brahim díaz verstärkt den kader
Die Welt hat in Katar 2022 Augen gemacht – und Marokko hat diese Chance genutzt. Was damals als überraschende WM-Teilnahme begann, hat sich zu einem echten Umbruch entwickelt: Die 'Löwen des Atlas' präsentieren sich nun mit einer beeindruckenden Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten. Und der neueste Coup könnte den nächsten Schritt in dieser Entwicklung bedeuten.

Brahim díaz: madrid-hoffnung soll marokkanischen angriff verstärken
Der ehemalige Jugendspieler von Real Madrid, Brahim Díaz, schließt sich dem Kader von Walid Regragui an. Nach dem kontroversen Gewinn der Afrikanischen Nationenmeisterschaft, bei dem Marokko Senegal erst nach einem Beschwerdeverfahren zum Sieg ernannt wurde, steht nun der nächste Transfer an, um die bereits starke Mannschaft weiter zu verstärken. Eine Frage, die derzeit die Fans beschäftigt, ist seine bevorzugte Position: Wird Regraguis Nachfolger Mohamed Ouahbi ihn auf der rechten Seite einsetzen oder ihm die freie Rolle im zentralen Mittelfeld anvertrauen? Ein 1-4-2-3-1-System, das im letzten Länderspiel getestet wurde, könnte dabei der Schlüssel sein.
Doch die Kader-Tiefe ist es, die wirklich beeindruckt. Neben den etablierten Stars wie Bono (Al Hilal), Achraf Hakimi (PSG), Romain Saïss (Marsella), Noussair Mazraoui (Manchester United), Amrabat (Betis), Azzedine Ounahi (Girona) und Abdessamad Ezzalzouli (Al Ittihad) sind frische Kräfte hinzugekommen. Saibari (PSV), El Khannouss (Stuttgart), El Aynaoui (Roma), Talbi (Sunderland) und Bouaddi (Lille) – alle haben in ihren Vereinen überzeugt und sollen nun im Nationalteam den Unterschied machen. Besonders der ehemalige Lille-Profi Bouaddi und Issa Diop (Fulham), die kürzlich die marokkanische Staatsbürgerschaft erhielten, erweitern die Auswahlmöglichkeiten des Trainers.
Walid Regragui, der zuvor die U20-Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel führte – ein Erfolg, bei dem der Franzose Yassine Gessime (Straßburg) bereits zum Kader gehörte und im März sein Debüt im Herrenbereich gab – hat sich einen Namen als Taktikfuchs gemacht. Seine Ernennung zum Nationaltrainer durch den Verband war kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung, um den aufkeimenden Erfolgskurs fortzusetzen.
Die Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan, gepaart mit der taktischen Flexibilität des Trainers, lässt auf eine vielversprechende Zukunft des marokkanischen Fußballs schließen. Die Spieler sind hungrig, die Fans sind heiß und die Welt blickt gespannt auf die 'Löwen des Atlas'. Eine neue Ära hat begonnen.
