Xammar & cardona: podestplatz in hyères im visier!

Die spanischen Segler Jordi Xammar und Marta Cardona setzen nach Bronze bei der EM und dem Sieg im Trofeo Princesa Sofía auf einen weiteren Erfolg: die French Olympic Week in Hyères. Das zweite Event des Sailing Grand Slam 2026 verspricht spannende Rennen und stellt für das Duo die nächste Herausforderung dar.

Konzentration auf konstanz und feinabstimmung

„Wir kommen von einer intensiven Regatta in Palma und müssen jetzt auf einem anspruchsvollen Feld wie Hyères weiterarbeiten“, erklärt Xammar, der bereits zweimal Welt- und Europameister sowie Bronzemedaillengewinner bei Olympia 2020 war. Das Ziel ist klar: Konstanz, der Sprung aufs Podest und die weitere Optimierung der Ausrüstung. Xammar und Cardona gehören zu den Top-Favoriten, doch die Konkurrenz ist groß und das Feld international.

Auch Silvia Mas und Alejandro de Maqua wollen in Hyères ihre Entwicklung fortsetzen. Das junge Team, das erst seit weniger als einem Jahr gemeinsam trainiert und antritt, zeigte bereits in Palma Potential, verpasste jedoch knapp den Einzug in die Medal Race. Das EM-Ergebnis von Platz fünf unterstreicht ihre Ambitionen und ihr Können. Die Herausforderung: Jetzt zählt die Kontinuität.

Die 49er-klasse: eine generation im umbruch

Die 49er-klasse: eine generation im umbruch

In der 49er-Klasse treten die Vorbereitungen für Brisbane 2032 in den Vordergrund. Conrad Konitzer und Anto Torrado, die Brüder Martín und Jaime Wizner sowie Pol und Àlex Marsans kämpfen um die besten Plätze. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der langfristigen Entwicklung und dem Ausbau ihrer Fähigkeiten.

Ein anderes Kapitel schliessen Diego Botín und Florian Trittel ab. Die amtierenden Olympiasieger und Weltmeister konzentrieren sich in diesem Jahr auf SailGP, wo sie bereits drei Podestplätze errangnen, und die Vorbereitung auf die America's Cup mit dem französischen Team La Roche-Posay Racing Team. Ein Comeback in die olympische Klasse ist für das WM-Jahr 2027 geplant, wenn es um die Qualifikation für Los Angeles geht. Die Entscheidung: Fokus auf neue Ziele, aber mit Blick auf die Zukunft.

Frauen und einzelklassen: die breite des spanischen segelns

Frauen und einzelklassen: die breite des spanischen segelns

Im 49er FX treten Patricia Suárez und Melania Henke an, die bereits in Palma die Medal Race erreichten. Paula Barceló und María Cantero, die Weltmeisterinnen, bevorzugen hingegen ein intensives Training in Santander vor dem Weltcup in Frankreich. Die Einzelklassen werden von einer Vielzahl spanischer Talente vertreten, darunter Leo Barreto, Javier Seguí, Gonzalo Suárez in der ILCA 7 und Marga Perelló in der ILCA 6. Letztere betont die Bedeutung solcher Rennen für ihre persönliche Entwicklung: „Das Mitmessen mit den Besten ermöglicht uns, zu wachsen und neue Erfahrungen zu sammeln.“

Bernat Tomàs und Andrea Torres repräsentieren Spanien im iQFOiL, während Joan Cardona und Nicole Van der Velden sowie das Nachwuchspaar Dani und Nora García de la Casa im Nacra 17 um die vorderen Plätze kämpfen. Die French Olympic Week beginnt am Montag, den 20. April, mit den Qualifikations- und Finalrennen. Die spanische Segel-Elite ist bereit, das internationale Segelgeschehen zu prägen.