Wolfsburg crasht in leverkusen – hecking lost die beherrschung!

Ein rabenschwarzer Abend für den VfL Wolfsburg! Beim Gastspiel bei Bayer Leverkusen kassierten die Wölfe eine deutliche 3:6-Niederlage, die nicht nur sportlich schmerzhaft war.

Hecking am abgrund: schiri-attacke nach dem debakel

Hecking am abgrund: schiri-attacke nach dem debakel

Die Stimmung im Wolfsburger Lager war nach dem Spiel alles andere als gut. Trainer Dieter Hecking ließ seiner Frustration freien Lauf und attackierte den Schiedsrichter Martin Petersen in aller Deutlichkeit. „Leider nicht bundesligareif“, prangerte er den Auftritt des Unparteiischen an und nannte gleich mehrere strittige Szenen, die seiner Meinung nach das Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben.

Elfmeter-Chaos und strittige Entscheidungen: Hecking führte ein langes Repertoire an Fehlentscheidungen auf. Die Elfmetersituation vor dem 0:1, bei der Petersen sofort von einem Strafstoß ausging, wurde ebenso kritisiert wie die Situation um den eigenen Elfmeter, bei dem der Videoassistent lange brauchte, um die Entscheidung zu bestätigen. Besonders hervorzuheben ist der Ellenbogencheck von Edmond Tapsoba an Jonas Wind, bei dem Hecking Gelb-Rot gefordert hätte. „Der Spieler schießt übrigens das 4:3“, betonte der Coach scharf.

Auch eine Szene im Strafraum blieb dem VfL im Gedächtnis haften: „Ein Leverkusener Spieler läuft einfach Vavro um und räumt ihn klar weg. Das wird nicht vom VAR geahndet.“ Die Gelbe Karte für Hecking selbst während der Partie tat sein Übriges, um die Situation zusätzlich zu verkomplizieren.

Die Niederlage befördert den VfL Wolfsburg auf den vorletzten Tabellenplatz und erhöht den Druck auf die Mannschaft. Mit nur fünf Punkten Vorsprung vor dem rettenden Ufer ist die Lage äußerst angespannt. Drei Spiele unter Hecking sind bereits sieglos vergangen. Die Frage ist: Kann er die Wende herbeiführen, oder droht Wolfsburg der Abstieg?

Die Wölfe blicken in die Tiefe: Die sportlichen Gründe für die Niederlage dürfen indes nicht außer Acht gelassen werden. Doch Hecking machte deutlich: „Das ist auch eine Geschichte des Spiels, wo wir in drei, vier Situationen glauben, dass wir heute nicht gut geschiedsrichtert wurden.“ Ein Trost für die Wolfsburger Fans bleibt, dass die Saison noch nicht vorbei ist, aber die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Klassenerhalt zu sichern.