Wm 2026: trinkpausen spalten – martinez fordert einheitliche regeln

Die Fußballwelt steht vor einer ungewohnten Zäsur: Die Trinkpausen bei der WM 2026 werfen einen langen Schatten des Unbehagens. Während in einigen Partien, insbesondere bei frühen Anpfiffen und Hitze, die erfrischenden Unterbrechungen dringend benötigt werden, erscheinen sie in anderen, etwa in Stadien mit Klimaanlage, schlichtweg überflüssig. Roberto Martínez, der argentinische Nationaltrainer, sieht die Sache pragmatisch und fordert eine einheitliche Regelung.

Die neue taktik: vier akte statt zwei halbzeiten

Die neue taktik: vier akte statt zwei halbzeiten

Martínez, der bereits morgen in Houston in einem Stadion mit Retractable Roof diese neue Realität selbst erleben wird, umgeht die Frage nach der Notwendigkeit der Pausen nicht. Stattdessen analysiert er: “Das Spiel verändert sich. Ich würde sagen, wir benötigen Trinkpausen, weil es Stadien und Bedingungen gibt, die sie erfordern.” Er betont, dass eine faire und integre Wettbewerbsumgebung eine einheitliche Anwendung erfordert: “Wenn sie existieren, dann sollten sie in allen Spielen stattfinden.”

Die Auswirkung auf die Trainingsarbeit ist immens. “Es ändert viel an unserer Art und Weise, als Trainer und Staff zu arbeiten. Früher konzentrierte sich die taktische Arbeit vor dem Spiel, in der Halbzeit und nach dem Spiel. Jetzt gibt es vier Unterbrechungen. Das ist eine fast revolutionäre Veränderung, da das Spiel in vier Teile zerfällt.” Martinez sieht es als Chance, nicht als Problem: