Wm 2026: schweizer triumph – manzambi stiehlt die show!

Ein überraschend deutliches Ergebnis im WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Bosnien-Herzegowina sorgte für Gesprächsstoff. Während die Eidgenossen mit 4:1 die Oberhand behielten, blamierte sich ein bosnischer Innenverteidiger durch eine rote Karte. Doch wer waren die eigentlichen Gewinner und Verlierer des Abends im Fantacampionato?

Manzambi entscheidet die partie mit doppelpack

Manzambi entscheidet die partie mit doppelpack

Die Schweiz geriet zwar früh unter Druck, doch im zweiten Durchgang zeigte das Team um Trainer Murat Yakin eine beeindruckende Leistungssteigerung. Besonders herausstach dabei der eingewechselte Manzambi, der mit einer sehenswerten Volley-Ball-Abstimmung und einem wuchtigen Schuss in den Strafraum innerhalb weniger Minuten zwei wichtige Treffer erzielte. Sein Auftritt war der absolute Hingucker des Spiels und katapultierte ihn an die Spitze der Fantacampionato-Wertung mit stolzen 12 Punkten.

Auch Vargas steuerte mit seinem Tor zum 2:0 einen wichtigen Beitrag bei (10 Punkte), während Xhaka mit seinem verwandelten Elfmeter den Endstand besiegelte und seine beeindruckende Bilanz bei Weltmeisterschaften weiter ausbaute (9,5 Punkte). Der Kapitän bewies einmal mehr seine Führungsqualitäten und ist ein Garant für die Schweizer Erfolge.

Doch es gab auch große Enttäuschungen. Auf bosnischer Seite zahlte sich die fehlende Abstimmung und die mangelnde Konzentration nicht aus. Besonders Innenverteidiger Mhuaremovic hatte einen rabenschwarzen Tag. Sein unsportliches Foulspiel gegen Embolo in der Schlussphase führte nicht nur zu einem Elfmeter, sondern auch zu seiner roten Karte und somit zu einem vorzeitigen Abgang von der WM (5 Punkte).

Auch Dzeko konnte seine gewohnte Torgefahr nicht unter Beweis stellen (4,5 Punkte) und Dedic hatte schwere Probleme, Vargas in Schach zu halten (4,5 Punkte). Die bosnische Abwehr wirkte insgesamt anfällig und gab der Schweizer Offensive zu viel Raum.

Die Partie zeigte deutlich, dass die WM-Qualifikation kein Selbstläufer ist und dass auch vermeintlich schwächere Teams für Überraschungen sorgen können. Die Schweiz kann zufrieden auf ihre Leistung zurückblicken, während Bosnien-Herzegowina sich nun auf die kommenden Aufgaben konzentrieren muss.