Wm 2026: rasen-chaos in den usa – stars klagen!

Die Fußballwelt staunt: Nur wenige Tage nach dem Eröffnungsturnier der WM 2026 in Nordamerika sorgt der Rasen in den amerikanischen Stadien für heftige Kritik. Während Frankreich und Norwegen ihre ersten Gruppenspiele gewonnen haben, wird nun die Qualität der Spielflächen immer wieder in Frage gestellt – und das könnte die Turnierverlauf beeinflussen.

Ein „platz“? vielmehr eine betonplatte

Adrien Rabiot, Mittelfeldspieler der französischen Nationalmannschaft, sprach nach dem 3:1-Sieg gegen Senegal Klartext. „Der Platz… ich weiß nicht einmal, ob man es so bezeichnen kann. Es ist mehr eine ziemlich harte, steife und künstliche Oberfläche“, kritisierte der 31-Jährige. Auch die Aussagen von Trainer Didier Deschamps bestätigen diese Wahrnehmung. Er erklärte, dass eine „Betonplatte unter dem Rasen“ die Grasfasern extrem kurz halte und den Ball ungewöhnlich abprallen lasse. Das verändert das Spiel grundlegend – und nicht zum Guten.

Norwegens coach ebenfalls alarmiert

Norwegens coach ebenfalls alarmiert

Auch die norwegische Mannschaft hatte mit den Bedingungen im Stadion von Foxborough zu kämpfen. Nationalcoach Ståle Solbakken äußerte sich besorgt über den „stocktrockenen“ Rasen, der bereits wenige Minuten nach dem Wässern wieder vollständig austrocknet. „Es soll keine Entschuldigung sein, aber Fakt ist, der Platz ist stocktrocken“, betonte er. Martin Ødegaard, norwegischer Profi, bestätigte ebenfalls die Probleme und bemängelte, dass der Rasen selbst nach Bewässerung nur kurz feucht bleibe.

Die Konsequenz: Die Pässe kommen kürzer an als erwartet, und das Spieltempo wird verlangsamt. „Das Team muss damit in den kommenden Spielen besser umgehen“, forderte Ødegaard.

Die kommenden Spiele stehen vor der Tür: Frankreich trifft am Montag, dem 22. Juni, um 23 Uhr (deutsche Zeit) auf den Irak, während Norwegen am Dienstag, dem 23. Juni, um 2 Uhr (deutsche Zeit) gegen Senegal antreten wird. Ob die Spieler dann auf verbesserte Bedingungen hoffen können, bleibt abzuwarten. Die Rasenproblematik wirft einen Schatten auf das ansonsten hochgepriesene Turnier und könnte sich als entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf der WM erweisen.