Pádel-bombe: nike soll tapia unter vertrag nehmen – nox spielt mit!
Die Welt des Padel steht Kopf! Der Sportartikelriese Nike plant seinen Einstieg in die schnell wachsende Sportart – und das mit einem Paukenschlag: Agustín Tapia, derzeitiger Weltranglisten-Erster, soll das Gesicht der neuen Padel-Offensive werden. Die exklusive Enthüllung von Marca Pádel hat für enorme Wellen gesorgt und die Branche in Aufruhr versetzt.
Der deal: 2027 und ein millionen-vertrag?
Nach Informationen aus der spanischen Hauptstadt Madrid soll Nike bereits seit einiger Zeit mit Agustín Tapia und seinem aktuellen Sponsor, NOX, in Kontakt stehen. Jesús Ballvé, Gründer und Chef von NOX, bestätigte in einem Interview mit „Esto Es Padel“ von Capital Radio die Annäherungsversuche des amerikanischen Konzerns. „Nike hat Interesse. Sie haben sich bereits über Vermittler gemeldet“, so Ballvé, der damit eine der ambitioniertesten Transaktionen in der Geschichte des Padel-Sports bestätigte. Die Summen, die im Spiel sein sollen, liegen Schätzungen zufolge im zweistelligen Millionenbereich – eine Summe, die dem Padel-Sport bislang unbekannt war.

Tapia bleibt nox-spieler – vorerst
Obwohl das Interesse von Nike real ist, betonte Ballvé deutlich, dass Tapia seinen Vertrag mit NOX noch bis Ende 2028 erfüllen wird. Eine vorzeitige Auflösung des Kontrakts wäre mit einer beträchtlichen Auslösesumme verbunden, die Nike wohl kaum ignorieren könnte. Dennoch scheint NOX bereit, zu verhandeln. „Agus wechselt nicht bei NOX ab. Er hat einen Vertrag bis 2028“, erklärte Ballvé. <„Aber wir sind offen für Gespräche. Wenn Nike ernsthaft an einer Partnerschaft interessiert ist, müssen sie mit uns sprechen.“

Die strategie: nox-pala mit nike-outfit?
Die Verhandlungen könnten zu einer revolutionären Allianz führen: Tapia würde weiterhin seine ikonische NOX-Pala schwingen, während er Nike-Bekleidung und -Schuhe trägt. Ein Modell, das bereits in anderen Sportarten erfolgreich praktiziert wird. „Es ist denkbar, dass wir eine gemeinsame Strategie entwickeln, bei der NOX weiterhin die Pala liefert, während Nike den Textil- und Schuhbereich abdeckt“, so Ballvé. Die Verhandlungen werden sich allerdings um die Rechte an Tapia drehen und die Bereitschaft Nikes, ein entsprechend hohes Angebot zu unterbreiten.

Der al khelaifi-effekt: padel im schatten des psg
Die Entscheidung von Nike, in den Padel-Sport einzusteigen, ist kein Zufall. Hinter den Kulissen zieht Nasser Al Khelaifi, Präsident von Premier Padel und des französischen Fußballklubs Paris Saint-Germain (PSG), die Fäden. Die enge Partnerschaft zwischen Nike und PSG, die bis 2032 läuft, bot den perfekten Rahmen für ein informelles Treffen zwischen Al Khelaifi und Elliott Hill, dem CEO von Nike, während der Champions-League-Finals in Budapest. Padel und seine globale Expansion standen im Mittelpunkt des Gesprächs. Die Begeisterung für den Sport in Argentinien, insbesondere für Tapia, der dort als der „Messi des Padel“ gefeiert wird, soll Nike maßgeblich beeindruckt haben.
Die Padel-Szene befindet sich an einem Scheideweg. Nike plant eine Revolution, Agustín Tapia ist das Aushängeschild, und NOX hält die Karten in der Hand. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob aus der Ankündigung ein echter Deal wird – und ob der Padel-Sport damit eine neue Ära einläutet.
