Wm 2026: fifa-trinkpausen schockieren englische fans!

Houston, Texas – Die Fußballwelt staunt, und das nicht im positiven Sinne: Die neuen Trinkpausen bei der WM 2026 sorgen für wachsende Unzufriedenheit unter den Fans. Im Gruppenspiel zwischen England und Kroatien brach ein ohrenbetäubender Protest im Stadion von Houston aus, als die englischen Anhänger ihre Verärgerung über die FIFA-Regelung Luft machten.

Spottgesänge und zweifel an der notwendigkeit

Nach der ersten obligatorischen Pause schallte ein wütender Spottgesang durch die Arena: „What the f*ing hell is that?“. Die dreiminütigen Unterbrechungen, die von der FIFA vor der Weltmeisterschaft eingeführt wurden, sollen offiziell die Gesundheit der Spieler schützen, insbesondere angesichts der hohen Temperaturen in den USA, Kanada und Mexiko. Aber genau das ist der Knackpunkt: Das Spiel England gegen Kroatien fand in einem klimatisierten Stadion statt. Die angenehmen Temperaturen dort lassen die Notwendigkeit der Pausen fragwürdig erscheinen.

Kritiker vermuten einen kommerziellen Hintergrund. Die fest eingeplanten Pausen schaffen zusätzliche Werbefenster für die TV-Sender und ermöglichen es, Sponsoren noch besser in die Übertragung einzubinden. Ein geschickter Schachzug für die FIFA, aber ein Ärgernis für die Fans, die den Spielfluss stört.

Taktische vorteile und kontroversen

Taktische vorteile und kontroversen

Auch sportlich sind die Trinkpausen umstritten. Während Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao die Pause ausdrücklich lobte, weil sie ihm die Möglichkeit gab, seinem Team taktische Anweisungen zu geben, sehen andere Trainer darin eine unnötige Unterbrechung des Spielflusses. Die FIFA hat die Maßnahme bereits vor dem Turnier angekündigt und für alle 104 WM-Spiele verpflichtend eingeführt, unabhängig von den Temperaturen oder den Bedingungen in den Stadien.

Ein Vergleich von Thomas Müller sorgt für Aufsehen. Der MagentaTV-Experte (36) verglich Cristiano Ronaldo mit Lennart Karl, dem jungen Shootingstar des FC Bayern München, was für zusätzliche Diskussionen sorgte. Und während Portugal gegen die Demokratische Republik Kongo eine überraschende Niederlage einstecken musste, bleibt die Frage, ob die neue FIFA-Regelung den Sport tatsächlich bereichert oder lediglich den kommerziellen Interessen dient.

Die Reaktion der Fans ist eindeutig: Sie wollen Fußball sehen, nicht Werbeblöcke inmitten des Spiels. Die FIFA muss sich fragen, ob sie mit ihren neuen Regeln nicht den Nerv der Fans verfehlt hat.