Wm 2026: fifa gibt tuchel recht – fotografen müssen rücken!
Ein Aufschrei aus der Trainerbank, eine umgehende Reaktion des Weltverbandes: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird es künftig engere Reihen unter den Fotografen am Spielfeldrand geben. Nach dem leidenschaftlichen Appell von Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die FIFA ihre Richtlinien angepasst, um den Coaches einen besseren Blick auf ihre Spieler während der Nationalhymnen zu ermöglichen.

Die sichtlinie war versperrt: tuchels frust im wm-debüt
Der ehemalige Bayern-Trainer hatte sich nach dem 4:2-Sieg gegen Kroatien in aller Öffentlichkeit beschwert. „Ich stand einen halben Meter vor einer Wand aus 50 Fotografen und konnte keinen einzigen meiner Spieler sehen“, klagte Tuchel, sichtlich frustriert über den versperten Blick während eines „ganz, ganz besonderen Moments“.
Das Problem entstand durch die Anpassung des Rasens im Stadion AT&T Stadium in Dallas, das normalerweise den Dallas Cowboys als Heimspielstätte dient. Die NFL-Größe des Spielfelds musste für die WM reduziert werden, wodurch der Platz für Trainer und Fotografen am Spielfeldrand schrumpfte – insbesondere während der emotionalen Momente der Nationalhymnen.
Die FIFA handelte prompt und führte die neue Regelung bereits beim Spiel zwischen Tschechien und Südafrika (1:1) erstmals offiziell ein. Die Fotografen sollen sich nun näher an der Mittellinie positionieren, um den Trainern die Möglichkeit zu geben, ihre Mannschaften besser zu beobachten und die Atmosphäre des Moments intensiver zu erleben.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Anpassung für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung darstellt. Fest steht jedoch: Die FIFA hat auf die Kritik reagiert und versucht, ein optimales Erlebnis für Trainer und Spieler während der Weltmeisterschaft zu gewährleisten. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die veränderten Bedingungen auch zu einer spürbaren Verbesserung der Atmosphäre bei den Hymnen führen werden. Die WM bietet mehr als nur Fußball – sie ist ein Spiegelbild des Sports, in dem die Emotionen der Spieler und Trainer im Mittelpunkt stehen.
