Winterspiele in mailand und cortina: keine medaillenjagd, aber große ambitionen
Die winterspiele stehen vor der tür
Die Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnen am Freitag. Die Spannung steigt, und bereits am Donnerstagwerden die deutschen Fahnenträger bekannt gegeben. Es ist ein aufregender Moment für den deutschen Sport, und ich, Birgit Richter, freue mich darauf, euch mit allen Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, und die Athleten sind bereit, ihr Bestes zu geben.

Dosb verzichtet auf konkrete medaillenvorgabe
Überraschenderweise verzichtet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kurz vor dem Start der Spiele auf eine konkrete Medaillenprognose. Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand und Chef de Mission, erklärte in Mailand: „Die haben alle Athleten für sich alleine. Aber: Wir sind eine Wintersport-Nation – wir wollen unter die besten drei Nationen.“ Dies zeugt von einem neuen Ansatz, der den Fokus auf die Leistung der Athleten und nicht auf starre Ziele legt.
Erinnerungen an peking 2022
Tabor hat das erfolgreiche Abschneiden von Peking 2022 im Blick. Dort gewann das deutsche Team insgesamt 27 Medaillen: 12 Gold, 10 Silber und 5 Bronze. Dieser Erfolg katapultierte Deutschland auf den zweiten Platz im Medaillenspiegel, direkt hinter Norwegen. Es wird spannend zu sehen, ob das Team in Italien an diese Leistung anknüpfen kann.
Schlitten als goldquelle?
Wie bereits in Peking setzt Tabor auch in Italien auf die traditionell starken Schlitten-Disziplinen. Der Eiskanal in Cortina d’Ampezzo soll eine „goldene“ sein. Die Athleten im Rodeln, Bob und Skeleton haben in der Vergangenheit immer wieder für Medaillen gesorgt und werden auch diesmal eine wichtige Rolle spielen.
Rekordbeteiligung der deutschen mannschaft
Mit insgesamt 185 Athletinnen und Athleten schickt der DOSB das größte deutsche Team in der Geschichte der Wintersportspiele nach Italien. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht die Bedeutung des Wintersports in Deutschland und das große Engagement der Sportlerinnen und Sportler.
Fahnenträgerwahl: hohe beteiligung
Die öffentliche Wahl der Fahnenträger stieß auf großes Interesse. Olaf Tabor zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: „Die Wahlbeteiligung war noch einmal höher als in Peking. Wer es auch immer sein wird – es wird ein würdiges Duo sein.“ Im Jahr 2022 hatten bereits 120.000 Menschen abgestimmt.
Die kandidaten für die ehre
Zur Auswahl standen unter anderem:
- Leon Draisaitl (Eishockey)
- Katharina Schmid (Skispringen)
- Johannes Rydzek (Nordische Kombination)
- Laura Nolte (Bob)
- Tobias Wendl (Rodel-Doppelsitzer)
- Ramona Hofmeister (Snowboard)
