Wimbledon-hoffnungen: pütz bleibt gelassen – „besondere“ atmosphäre zählt!
Frankfurt, 30. Juni 2026 – Tim Pütz, der Frankfurter Tennis-Ass, blickt mit gemischten Gefühlen auf Wimbledon. Nach zehn Teilnahmen ist der “Heilige Rasen” für den Doppel-Spezialisten längst kein Neuland mehr, doch die Magie des Turniers wirkt ungebrochen. Anstatt konkrete Ziele auszurufen, betont Pütz die einzigartige Atmosphäre und die Freude am Spiel.

Krawietz-partnerschaft: vierter anlauf für den durchbruch
Gemeinsam mit Kevin Krawietz bildet Pütz ein schlagstarkes Doppel, das in Wimbledon zählt. Nach Platzierungen im Viertel- und Halbfinale in den vergangenen Jahren wollen sie nun endlich den großen Wurf schaffen. „Wir haben die letzten Grand Slams für unsere Verhältnisse nicht so erfolgreich gespielt“, räumt Pütz offen ein, „aber in Wimbledon ist etwas anderes in der Luft.“
Die Erwartungen sind hoch, doch Pütz lässt sich nicht stressen. „Wir sind fit und gehören zum erweiterten Favoritenkreis“, so der Frankfurter. „Aber das heißt am Ende eigentlich nichts. Es ist etwas Besonderes, deswegen fällt das Spielen hier relativ leicht.“
Die erste Hürde: Am Mittwoch steht das Duell gegen die Belgier Zizou Bergs und Alexander Blockx an. Zwei taffe Einzelspieler, die auf Rasen ihre Qualitäten bewiesen haben. „Bergs hat gerade ein Turnier gewonnen und ist auch im Doppel gefährlich“, warnt Pütz. „Wir werden da eine Top-Leistung brauchen, um durch die erste Runde zu kommen.“
Die Rahmenbedingungen stimmen: Nach einer Hitzewelle hat sich das Wetter in London beruhigt. „Wir sind beide sehr froh, dass es nicht mehr ganz so heiß ist“, freut sich Pütz. „Bei Mitte Zwanzig Grad sind die Bedingungen optimal.“
Pütz und Krawietz, an Position sieben gesetzt, starten als Favoriten ins Turnier. Ob sie dieses Mal die langersehnte Grand-Slam-Trophäe in die Höhe stemmen können, wird die kommenden Tage zeigen. Die Fans dürfen sich auf spannende Duelle und hoffentlich auf einen weiteren erfolgreichen Wimbledon-Auftritt des Frankfurter Doppel-Stars freuen.
