Wimbledon: letzte deutsche hoffnungen scheitern in der qualifikation

Schwerer Tag für das deutsche Tennis in Wimbledon: Caroline Werner verpasste am Mittwoch denkbar knapp den Einzug ins Hauptfeld und ist damit die letzte deutsche Spielerin, die in der Qualifikation scheiterte. Die Rasensaison 2026 nimmt für unsereinnen somit einen eher ernüchternden Verlauf.

Bittere niederlage für caroline werner

Die 30-jährige Werner unterlag Alina Tscharajewa aus Russland in einem spannenden Match mit 7:5, 4:6, 0:6. Der frühe Satzgewinn ließ Hoffnungen aufkommen, doch Tscharajewa fand in der Folge deutlich besser ins Spiel und ließ Werner keine Chance mehr. Die Partie offenbarte deutliche Unterschiede in der Tagesform und der Anpassung an die Rasenbedingungen.

Damit sind Laura Siegemund (Vorjahres-Viertelfinalistin), Tatjana Maria (ehemalige Halbfinalistin), Eva Lys, Tamara Korpatsch und Ella Seidel die einzigen deutschen Frauen, die es in die Endrunde des prestigeträchtigen Turniers geschafft haben. Die Erwartungen an das deutsche Team waren diesmal höher, insbesondere nach den Leistungen in den vergangenen Jahren.

Auch bei den männern ausfälle

Auch bei den männern ausfälle

Auch bei den Männern gab es Enttäuschungen. Tom Gentzsch scheiterte ebenfalls in der zweiten Runde der Qualifikation und verlor gegen den britischen Spieler Max Basing mit 5:7, 2:6. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur Alexander Zverev, Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier haben das Hauptfeld erreicht.

Während Zverev als Top-Favorit gilt, stehen Hanfmann, Struff und Altmaier vor der großen Herausforderung, sich gegen die internationalen Stars durchzusetzen. Die Chancen auf deutsche Erfolge in Wimbledon sind somit begrenzt, auch wenn die bereits qualifizierten Spieler alles geben werden. Es bleibt abzuwarten, ob die deutschen Spielerinnen und Spieler im weiteren Verlauf des Turniers überraschen können.