West ham rettet punkt! var-debakel sorgt für diskussionen
London brodelte! In einer dramatischen Schlussphase der Premier League sicherte Callum Wilson West Ham mit seinem Treffer in der 95. Minute ein Unentschieden gegen den Arsenal FC. Ein Tor, das nicht nur die Hammers jubeln ließ, sondern auch Manchester City eine neue Chance im Titelrennen eröffnete – doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig.

Chaos im strafraum: war es wirklich ein tor?
Die Szene, die für Aufsehen sorgte, entspann sich im Arsenal-Strafraum. Ein Schuss von Wilson schien von einem Arsenal-Verteidiger über die Torlinie geköpft zu werden, bevor Raya den Ball noch abwehrte. Schiedsrichter Kavanagh ließ nach kurzer Beratung auf Tor entscheiden. Die Arsenal-Spieler protestierten vehement und argumentierten mit einem Foul an Raya bei der anschließenden Ecke, die zum umstrittenen Treffer führte.
Die Proteste waren nicht unbegründet. Denn die Bilder des VAR zeigten, dass tatsächlich ein Foul an Raya vor dem Einschuss begangen wurde. Nach einer gefühlten Ewigkeit der Überprüfung und heftiger Diskussionen im VAR-Raum, wurde Kavanagh ans Display beordert. Er bestätigte das Foul und nahm dem West Ham den Sieg – und City die sofortige Tabellenführung.
Die Entscheidung von Kavanagh sorgte für kollektives Kopfschütteln, nicht nur bei den Anhängern von Nuno Espírito Santo, sondern auch bei denen von Pep Guardiola. Die Mischung aus Glück und fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung ließ die Partie in einem chaotischen Finale enden. Die Frage, ob ein Foul an der Torlinie überhaupt als solche gewertet werden kann, wird die Premier League noch lange beschäftigen.
Die Folge? Manchester City hat nun die Möglichkeit, am kommenden Spieltag die Tabellenführung zurückzuerobern. West Ham muss sich mit einem Punkt begnügen, der ihnen in Anbetracht des Spielverlaufs aber in die Schuhe gesteckt werden kann. Die knappe Entscheidung zeigt einmal mehr, wie abhängig der moderne Fußball von der Interpretation der Schiedsrichter und den oft kontroversen Entscheidungen des VAR geworden ist.
