Werder bremen: thioune fordert mehr von teurem neuzugang mbangula
Thioune will bayern-übermacht trotzen – und mbangula wachrütteln
Werder Bremen steht vor einer schweren Aufgabe: Am Samstag empfangen die Bremer den FC Bayern München. Trainer Daniel Thioune weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, will aber dennoch eine kämpferische Leistung seiner Mannschaft sehen. Besonders im Fokus steht dabei der teuerste Neuzugang, Samuel Mbangula.

Mbangula: hohe erwartungen, bisher wenig leistung
Für rund 10 Millionen Euro kam Samuel Mbangula im Sommer von Juventus Turin nach Bremen. Die Erwartungen waren hoch, doch bisher konnte der Belgier diese noch nicht erfüllen. Trainer Thioune hat das im Gespräch mit dem Spieler angesprochen und erwartet nun deutlich mehr Einsatz und Leistung. Er betont aber auch, dass er weiterhin an Mbangula glaubt.

Die herausforderung gegen bayern
Das Spiel gegen Bayern wird eine Standortbestimmung für Werder Bremen. Sportlich trennen die beiden Vereine derzeit Welten. Trotzdem sieht Thioune eine Chance, den Favoriten zu überraschen. „Wir müssen als Team kämpfen und unsere Stärken ausspielen“, so der Trainer. Ein wichtiger Faktor wird dabei sein, dass die Mannschaft als Einheit agiert und sich gegenseitig unterstützt.

Thioune: offenes gespräch mit mbangula gesucht
Daniel Thioune hat ein offenes Gespräch mit Samuel Mbangula geführt, um ihm seine Erwartungen zu verdeutlichen. Der Spieler habe sich dabei sehr offen gezeigt. „Wir haben die Tür danach zugemacht und schauen nach vorne“, erklärte Thioune. Er will Mbangula nicht aufgeben und glaubt, dass der Spieler seine Qualität unter Beweis stellen kann.

Enttäuschung über vergebene chancen
Besonders enttäuscht zeigte sich Thioune über die vergebene Großchance von Mbangula im Spiel gegen Freiburg. „Wenn ein Spieler seiner Qualität auf dem Platz steht, muss er den Unterschied ausmachen“, sagte der Trainer. Er hofft, dass Mbangula in Zukunft seine Chancen besser nutzen wird und somit zum Erfolg der Mannschaft beiträgt.
Unterstützung für sportchef fritz
Auch Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz steht in der Kritik, da die Mannschaft seit elf Spielen sieglos ist. Der Aufsichtsratschef Hubertus Hess-Grunewald stellte sich jedoch hinter Fritz und betonte dessen Engagement. Er sieht Fritz' Bereitschaft, in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen, als positiv.
Zukunftsperspektiven für werder bremen
Trotz der aktuellen Krise blickt Daniel Thioune optimistisch in die Zukunft. Er glaubt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, sich aus der sportlichen Misere zu befreien. „Wir werden alle noch viel Freude an Samuel Mbangula haben“, sagte er zuversichtlich. Der Fokus liegt nun darauf, hart zu arbeiten und sich auf die kommenden Spiele vorzubereiten.
