Werder bekommt den sonntagsschlag: stuttgart vor 34. spieltag fix
Die DFL hat den Restprogramm-Kalender zugeklappt – und Bremer Fans können jetzt schon rotstiften. Vier Termine, ein Sonntag, drei Samstage, alles 15:30 Uhr. Der Clou: Das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart rutscht auf Sonntag, 26. April. Die Liga serviert Werder damit eine seltene Nachmittags-Partie außerhalb des üblichen Samstag-Slots.
Die Mühlen der Planung mahlen langsam, aber sie mahlen gründlich. Nach der Länderspiel-Pause geht es Schlag auf Schlag. Spieltag 31 bis 34 sind jetzt fest verankert, kein TV-Termin-Tausch mehr möglich. Für Trainer Ole Werner ist das ein Geschenk: Er kann die Trainingswochen bis ins Detail austaktieren, ohne auf Montag- oder Freitag-Abstriche zu achten.

Der endspurt im faktencheck
26. April, 15:30 Uhr: Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart. Die Schwaben kämpfen um Europa, Werder um die weiße Weste vor dem eigenen Fans. Sonntagskick – ein Fremdwort in Bremen, wo die Kurve sonst samstags um 15:30 Uhr rollt.
2. Mai, 15:30 Uhr: Weserstadion, Augsburg kommt. Letzte Saison gab’s hier ein 3:0, diesmal droht ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf.
9. Mai, 15:30 Uhr: PreZero-Arena, Sinsheim. Die TSG ist seit sieben Heimspielen unbesiegt. Werder muss hier punkten, will es die Relegation vermeiden.
16. Mai, 15:30 Uhr: Weserstadion, Saisonfinale gegen Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben könnten bis dahar um die Meisterschaft spielen – oder bereits durchgestartet sein. Für Bremen zählt nur: Letzter Heimspieltag, letzte Chance, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
Die Zahlen sind hart: Werder holte aus den letzten vier Saisonendspielen nur zwei Punkte. Diesmal soll es anders laufen. Mit Keke Topp fällt zwar der Top-Torjäger aus, doch die Rückkehr von Marvin Ducksch nach Gelb-Sperre kommt wie bestellt. Die Kurve jedenfalls ist schon jetzt ausverkauft – 42.000 Tickets weg, bevor der Rasen das erste Mal gemäht wird.
Der Countdown läuft: 30 Tage bis Stuttgart, 37 Tage bis Augsburg, 44 Tage bis Hoffenheim, 51 Tage bis Dortmund. Danach wissen wir, ob Bremen wieder Erstliga-Gras beißt – oder erneut in die Relegation muss. Die Uhr tickt. Die Liga hat gesprochen. Jetzt sind die Spieler am Zug.
