Werder atmet auf: erster sieg nach 113 tagen bundesliga-qual

Das Weserstadion hat es nicht vergessen, wie sich ein Sieg anfühlt. 113 Tage mussten die Bremer warten – und dann war es ausgerechnet Jovan Milosevic, der den Knoten platzen ließ. Ein Kopfball aus fünf Metern, eine perfekte Flanke von Romano Schmid, und plötzlich explodierte die Weser-Kurve. Werder Bremen schlägt den 1. FC Heidenheim 2:0 und atmet nach 13 sieglosen Bundesliga-Spielen endlich wieder durch.

Ein kellerduell, das keiner gewinnen wollte

Ein kellerduell, das keiner gewinnen wollte

Vorletzter gegen Letzten – mehr Druck geht kaum. Und das merkte man beiden Teams von der ersten Minute an. Heidenheim mauerte, Werder rannte an, und der Ball wollte einfach nicht rein. Olivier Deman traf in der 26. Minute – Abseits, Videobeweis, kein Tor. Milosevic vergab aus kurzer Distanz kläglich. Schmid knallte den Ball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen den Pfosten. Vor 40.000 Zuschauern war die Angst, den nächsten folgenschweren Fehler zu machen, förmlich greifbar.

Trainer Daniel Thioune hatte vor dem Spiel unmissverständlich klargemacht: „Bei allem Respekt: Werder Bremen sollte in der Lage sein, ein Heimspiel gegen Heidenheim zu gewinnen.