Wehrlein kämpft in berlin: podestplatz trotz samstags-desasters!

Berlin brodelt! Pascal Wehrlein hat den Fluch der Hauptstadt zumindest teilweise gebrochen. Nach einem chaotischen Samstagsrennen, das ihm die Punkte kostete, fuhr der Porsche-Pilot am Sonntag auf den dritten Platz und sicherte sich damit wichtige Punkte in der Formel-E-Weltmeisterschaft. Ein Erfolg, der umso süßer schmeckt, nachdem er in der Vergangenheit immer wieder in Berlin leer ausging.

Der samstags-horror: kontakt mit dennis kostet wehrlein alles

Das Wochenende begann für den deutschen Weltmeister alles andere als ideal. Im Samstagsrennen kam es zu einem folgenschweren Kontakt mit Andretti-Pilot Jake Dennis. Ein Reifenschaden, ausgelöst durch ein defektes Ventil, beendete den Lauf für Wehrlein abrupt. „Das Rennen lief an sich ganz gut“, erklärte er später, „aber dieser kleine Kontakt hat alles verändert.“ Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen, als er als 19. ins Ziel kam.

Doch der Sonntag sollte anders werden. Wehrlein zeigte eine beeindruckende Leistungssteigerung und sicherte sich souverän die Pole-Position. Im anschließenden Rennen lieferte er eine starke Vorstellung ab und übernahm zwischenzeitlich die Führung. Obwohl ihm der Sieg letztendlich wieder verwehrt blieb, war der dritte Platz ein willkommener Erfolg und ein versöhnlicher Abschluss des Wochenendes. „Es war ein toller Tag, Pole-Position, ein gutes Rennen. Wir können mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein“, so Wehrlein nach dem Rennen.

Müller feiert ersten formel-e-sieg – teamkollege strahlt

Müller feiert ersten formel-e-sieg – teamkollege strahlt

Besonders erfreulich für Porsche war der erste Formel-E-Sieg von Teamkollege Nico Müller im Berlin-Rennen Nummer 1. Der Triumph vor den deutschen Fans löste bei Müller euphorische Reaktionen aus. „Es ist unglaublich“, jubelte er. „Hier vor den deutschen Fans mit Porsche zu gewinnen, das macht mich sehr stolz.“ Ein Sieg, der das Team zusätzlich beflügeln dürfte und zeigt, dass Porsche in der Formel E ernstzunehmende Konkurrenz ist.

Die Weltmeisterschaft führt nun Pascal Wehrlein an. Er demonstrierte eindrucksvoll seine Widerstandsfähigkeit und seine Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen. Die Frage ist nun: Kann er diesen Schwung mitnehmen und seinen Berlin-Fluch endgültig beenden, wenn die Formel-E-Saison weitergeht? Die Fans dürfen gespannt sein.