Wasserball-wm: azzurri auf dem weg nach sydney – campagna setzt auf jugend!
Alessandria – Die italienische Wasserballnationalmannschaft steht vor einer wichtigen Aufgabe bei der Weltmeisterschaft in Alexandria, Griechenland. Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles will der Bundestrainer Sandro Campagna vor allem jungen Spielern wertvolle Erfahrungen ermöglichen. Die ersten Spiele gegen Spanien, die USA und Kroatien werden zeigen, wie weit die Entwicklung des Teams bereits fortgeschritten ist.
Campagna: „sydney ist unser ziel“
Die Weltmeisterschaft ist für den „Settebello“, wie die italienische Mannschaft liebevoll genannt wird, eine Chance, sich nach dem enttäuschenden vierten Platz bei der EM in Belgrad zu präsentieren. Campagna betont, dass die Olympischen Spiele das eigentliche Ziel sind und die WM lediglich eine wichtige Station auf diesem Weg darstellt. „Ich erwarte Fortschritte im Spiel und möchte den jungen Spielern die Möglichkeit geben, wertvolle Spielminuten zu sammeln“, so der Coach.
Das Turnier in Alexandria ist in zwei Gruppen aufgeteilt. Italien gehört zur Gruppe B, wo sie am Montag um 14:30 Uhr gegen Spanien antreten. Weitere Gegner in der Vorrunde sind die USA (Dienstag, 18:45 Uhr) und Kroatien (Mittwoch, 14:30 Uhr). Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die Finalrunde, während die Teams auf den Plätzen drei und vier um einen weiteren Platz kämpfen.
Ein Blick auf die Mannschaft: Es gibt einige Veränderungen im Vergleich zur EM. Nicosia und Cannella sind zurück im Team, was ein Zeichen dafür ist, dass die Nachwirkungen der Weltmeisterschaft abgeklungen sind. Auch andere erfahrene Spieler könnten in den kommenden Spielen wieder in den Kader zurückkehren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf die jungen Talente Guerrato und Campopiano, die in der Liga bereits überzeugen. Campopiano, mit 29 Jahren, glänzt aktuell bei De Akker Bologna.
Leider muss das Team ohne Francesco Condemi auskommen, der sich kurz vor der Abreise eine Handverletzung zugezogen hat. Campagna zeigte sich dennoch optimistisch: „Die Tür steht für alle offen. Es freut mich, bekannte Gesichter wiederzusehen und ihnen die Chance zu geben, sich zu beweisen.“
Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft ist ein wichtiger Schritt für die italienische Wasserballnationalmannschaft auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Los Angeles. Mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten wollen die Azzurri ihre Ambitionen unter Beweis stellen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Der Fokus liegt klar auf der Zukunft und dem Ziel, in Los Angeles um die Medaille zu kämpfen.

Setterosa bereitet sich auf rotterdam vor
Parallel dazu bereitet sich die Damen-Nationalmannschaft, die Setterosa, auf ihre Weltmeisterschaft in Rotterdam vor. Der neue Bundestrainer Mirarchi hat bereits einen ersten Lehrgang in Triest absolviert und sucht nach neuen Talenten, um das Team zu verstärken. Ein positives Zeichen kam von der Mannschaft Smile Cosenza, die in Athen den Conference Cup gewonnen hat. Mit Nigro und Malluzzo, die von Mirarchi in den Kader berufen wurden, sind weitere vielversprechende Spielerinnen im Team.
