Monteros patzer: déjà-vu-fehler kostet vélez den sieg!
Ein Schreckgespenst aus der Nationalmannschaft scheint Álvaro Montero zu verfolgen. Der Torwart von Vélez Sarsfield, der am Freitag gegen Gimnasia y Esgrima Mendoza einen vermeidbaren Fehler beging, weckt nun Erinnerungen an eine ähnliche Szene im jüngsten Länderspiel gegen Frankreich. Die Fans in Argentinien sind alarmiert.
Die fehlentscheidung gegen mendoza: ein déjà-vu
Vélez Sarsfield verlor das Spiel gegen Gimnasia y Esgrima Mendoza am Freitag mit 3:2. Der entscheidende Treffer fiel durch einen kapitalen Patzer von Montero. In einer eigentlich harmlosen Situation zögerte der Schlussmann, aus dem Tor zu kommen und den Winkel zu verkleinern. Dieses Zögern ermöglichte es dem Stürmer der Gäste, freistehend einzuschießen. Die argentinische Presse bezeichnete den Treffer als „vermeidbar“ und zog sofort Parallelen zu einem ähnlichen Fehler Monteros im Dress der kolumbianischen Nationalmannschaft.
Der Vergleich mit dem Länderspiel gegen Frankreich ist frappierend. Nur wenige Tage zuvor, am 29. März, kassierte Montero im Testspiel gegen Frankreich ebenfalls einen vermeidbaren Treffer durch Marcus Thuram. Auch hier fehlte die Entschlossenheit, aus dem Kasten zu kommen, und die Kommunikation mit der Abwehr ließ zu wünschen übrig. Die Leichtigkeit, mit der der französische Stürmer traf, hinterließ bei den kolumbianischen Fans einen bitteren Nachgeschmack.
„Der Torwartkasten der Nationalmannschaft scheint Montero zu passen, aber diese Rechenfehler häufen sich. Das bereitet Sorgen – sowohl in Liniers als auch in Barranquilla“, kommentierte ein Analyst im lokalen Sportprogramm.

Die wm-ambitionen unter druck
Obwohl Legenden wie Faryd Mondragón weiterhin auf Montero setzt und dessen Fähigkeiten verteidigt, steht der Druck für den Schlussmann unter Hochdruck. Vélez Sarsfield kämpft in der Liga Profesional mit einer angespannten Situation und die Fans fordern mehr Sicherheit im Tor. Angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft wird jeder Fehler von Montero nun unter dem Mikroskop betrachtet. Die Konkurrenz um den Platz im Tor der Nationalmannschaft ist groß und der Druck, konstant zu performen, immens. Montero muss sich rasch fangen, um seinen Platz im Team zu verteidigen und die Erinnerung an den Patzer gegen Mendoza hinter sich zu lassen. Sein Standing als Nummer eins in Kolumbien hängt davon ab.
Die Wahrheit ist: Montero hat das Potential, ein großer Torwart zu werden. Doch er muss lernen, seine Unsicherheiten abzustellen, bevor sie ihn im entscheidenden Moment zum Verhängnis werden.
