Vw id. polo: stromer unter 20.000 euro – aber mit haken?
Volkswagen wirft einen mutigen Stein ins Wasser: Der neue ID. Polo, gefertigt in Spanien, soll ab 20.000 Euro zu haben sein. Eine Ansage an die Konkurrenz, die jedoch einige entscheidende Bedingungen nach sich zieht. Ob sich das Angebot wirklich lohnt, ist die Frage.
Die preisfrage: was steckt hinter dem günstigen angebot?
Die magische 20.000-Euro-Marke wird nur bei der Basisversion mit 116 PS und einem 37 kWh Akku erreicht – und das nur dank einer cleveren Kombination aus Finanzierung, staatlichen Förderungen, Händler-Rabatten und dem Schrottvorteil für alte Fahrzeuge. Wer es etwas komfortabler mag, beispielsweise mit dem 211 PS starken Modell und dem größeren 52 kWh Akku, muss tief in die Tasche greifen: Hier startet der Preis bei 24.330 Euro, der offizielle Listenpreis liegt sogar bei 35.070 Euro. Die cleveren Deals machen den Unterschied.

Made in spanien: martorell als neuer e-auto-hotspot
Die Produktion des ID. Polo rollt in Martorell, Spanien, vom Band – demselben Werk, in dem auch der Cupra Raval entsteht. Auch die Navarra-Plante nimmt Fahrt auf: Hier wird der Skoda Epiq gefertigt, gefolgt im späteren Verlauf des Jahres vom VW ID. Cross. Beide Modelle setzen ebenfalls auf den MEB+ Baukasten und präsentieren sich als SUVs. Das verdeutlicht: Spanien wird zu einem wichtigen Standort für die Elektromobilität des Konzerns.

Mehr platz, mehr knöpfe, weniger frust: die verbesserungen im innenraum
Der ID. Polo greift auf die bewährte MEB+ Plattform zurück und überzeugt mit einer Länge von 4,05 Metern. Enrique Pinfarré, Geschäftsführer von VW Spanien, betont:
