Vuskovic kehrt zurück: hsv-hoffnung auf dem weg ins grün!

Volksparkstadion, Dienstagnachmittag – die Sonne lachte, und mit ihr ein Hoffnungsschimmer für die HSV-Fans: Luka Vuskovic, das Defensivjuwel des Clubs, bestritt erstmals seit seiner Knieprellung wieder eine Trainingseinheit. Ein Zeichen der Erleichterung, besonders nach drei mageren Auftritten ohne den jungen Kroaten.

Die ersten schritte zurück ins rampenlicht

Die ersten schritte zurück ins rampenlicht

Drei Spiele verpasste Vuskovic aufgrund der Verletzung, die zudem eine enge Absprache mit Tottenham Hotspur erforderlich machte, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Das Athleticum am Volkspark bot ihm bisher lediglich die Möglichkeit zu Therapien, insbesondere Unterwasserübungen, um die Regeneration zu beschleunigen. Doch am Dienstag war es soweit: Der 19-Jährige wagte sich zurück auf den Rasen, wenn auch zunächst separat und unter der wachsamen Leitung von Reha-Trainer Sebastian Capel.

„Die Sonne ist da, Luka ist da!“, freute sich Cheftrainer Merlin Polzin, der die Fortschritte des jungen Verteidigers sichtlich genießt. Es waren zwar lediglich Pässe, kurz und lang, aber jeder Ballkontakt ist ein Schritt in Richtung Comeback.

Ein Einsatz am kommenden Samstag gegen Eintracht Frankfurt kommt damit noch zu früh, aber die Aufnahmen zeigen einen Heilungsverlauf, der Hoffnung macht. Polzin betonte die Bedeutung der gründlichen Betreuung: „Wichtig ist, dass wir Luka vernünftig aufbauen.“ Ein weiteres Einzeltraining am Mittwoch steht an, dessen Ergebnis über die weitere Integration ins Teamtraining entscheiden wird.

Aber es gibt auch positive Nachrichten von anderen Angestellten: Yussuf Poulsen, Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé kehrten bereits vollständig ins Mannschaftstraining zurück. Poulsen und Rössing-Lelesiit werden behutsam aufgebaut, um im Saisonfinale noch einmal als Joker-Option zur Verfügung zu stehen, während Dompé bereits ab dem Wochenende eine ernstzunehmende Alternative darstellt.

Die Rückkehr von Vuskovic ist für den HSV von immenser Bedeutung, nicht nur sportlich, sondern auch mental. Seine Präsenz auf dem Platz gibt der gesamten Mannschaft einen Schub an Stabilität und Selbstvertrauen. Ob es für Frankfurt reicht? Das wird die kommenden Tage zeigen, aber die Zeichen stehen gut, dass das Defensivjuwel bald wieder seine Qualitäten unter Beweis stellen kann.