Vor zehn jahren: der handball-wunder von polen – was wurde aus den helden von 2016?
- Ein tag für die geschichtsbücher: deutschland krönt sich zum euopameister
- Sigurdssons sieg: lob und anerkennung für den bundestrainer
- Der weg ins finale: ein krimi voller spannung
- Halbfinal-thriller: häfner wirft deutschland ins glück
- Das finale gegen spanien: eine unüberwindbare abwehr
- Nach dem triumph: empfang wie helden und lob von ganz oben
- Die europameister von 2016: die helden im überblick
Ein tag für die geschichtsbücher: deutschland krönt sich zum euopameister
Vor genau zehn Jahren, am 29. Januar 2016, erlebte der deutsche Handball einen glorreichen Moment. Im Finale der Handball-EM in Polen besiegte das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson Spanien mit einem beeindruckenden 24:17 (10:6). Ein Triumph, der trotz zahlreicher Rückschläge im Vorfeld gefeiert wurde und Deutschland nach langer Durststrecke wieder auf den Handball-Thron hievte. Die #BadBoys verwandelten sich in Goldjungen!
Sigurdssons sieg: lob und anerkennung für den bundestrainer
„Die Leistung heute war natürlich überragend, die Abwehr- und die Torhüterleistung. Dafür braucht man kein Bundestrainer zu sein, um das zu sehen“, erklärte ein enthusiastischer Dagur Sigurdsson nach dem Coup. Die Mannschaft feierte ihren Trainer, der sie trotz aller Widrigkeiten zu diesem historischen Sieg führte. Ein Moment, der in die deutsche Handballgeschichte eingehen wird. Ein Spiel, das die Nation begeisterte!
Der weg ins finale: ein krimi voller spannung
Der Weg zum Titel war alles andere als einfach. Bereits in der Vorrunde gab es ein frühes Duell mit Spanien, das Deutschland mit 32:29 verlor. Doch das Team kämpfte sich zurück, zunächst mit einem knappen Sieg gegen Schweden (27:26) und dann gegen Slowenien (25:21). Die Hauptrunde hielt weitere Herausforderungen bereit, darunter ein packendes Duell gegen Dänemark, das mit 25:23 für Deutschland endete.
Halbfinal-thriller: häfner wirft deutschland ins glück
Das Halbfinale gegen Norwegen entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nach 60 Minuten stand es unentschieden 27:27. Die Verlängerung schien unausweichlich, doch Kai Häfner warf Deutschland mit dem 34:33 ins Finale. Ein dramatischer Moment, der die Fans in Ekstase versetzte. Torhüter Ole Erevik hielt Norwegen lange im Spiel, doch am Ende setzten sich die deutschen Kämpfer durch.
Das finale gegen spanien: eine unüberwindbare abwehr
Im Finale zeigte Deutschland von der ersten Minute an eine beeindruckende Leistung. Die deutsche Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung und ließ Spanien kaum Chancen. Andreas Wolff im Tor war unbezwingbar. Nach einem 10:6-Vorsprung zur Halbzeit bauten die Deutschen ihre Führung in der zweiten Hälfte weiter aus und sicherten sich den Titel mit einem klaren 24:17-Sieg.
Nach dem triumph: empfang wie helden und lob von ganz oben
Der Empfang in Berlin war überwältigend. Über 10.000 Fans feierten die Europameister in der Max-Schmeling-Halle. Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte dem Team und lobte ihren Kampfgeist und Teamgeist. Bundespräsident Joachim Gauck ordnete an, den Sieg zu feiern. Die ganze Nation stand Kopf! Die Helden von 2016 wurden mit offenen Armen empfangen.
Die europameister von 2016: die helden im überblick
| Torhüter | Rückraumspieler | Kreisläufer | Außen |
|---|---|---|---|
| Andreas Wolff, Carsten Lichtlein | Fabian Wiede, Martin Strobel, Steffen Fäth, Kai Häfner, Simon Ernst, Julius Kühn, Niclas Pieczkowski, Steffen Weinhold, Christian Dissinger | Finn Lemke, Hendrik Pekeler, Erik Schmidt, Jannick Kohlbacher | Tobias Reichmann, Johannes Sellin, Rune Dahmke |