Von roten schwänzen und aalmutterverwandten – der irre tierische wahnsinn im sport!
- Tierische namen im sport: was ist da los?
- Der fall red cocks frankfurt (oder): ein übersetzungskasper
- Fußball als vorbild? kaum zu glauben!
- Die bundesliga und ihre tierischen kreaturen
- Eishockey: der gipfel des tierischen wahnsinns
- Fischtown pinguins: ein fall für die geschichtsbücher
- Fazit: manchmal ist weniger mehr
Tierische namen im sport: was ist da los?
Als leidenschaftlicher Sportliebhaber muss ich sagen: Manchmal frage ich mich wirklich, was in den Köpfen der Vereinsverantwortlichen vor sich geht! Insbesondere im Eishockey scheint es eine regelrechte Obsession für tierische Vereinsnamen zu geben. Ist das ein Marketing-Trick? Eine Tradition? Oder einfach nur völliger Unsinn? Wir tauchen ein in die bizarre Welt der roten Schwänze, Aalmutterverwandten und Co.
Der fall red cocks frankfurt (oder): ein übersetzungskasper
Beginnen wir mit einem besonders kuriosen Beispiel: Der 1. American Sports Club Frankfurt (Oder), liebevoll bekannt als Red Cocks. Google Translate übersetzt das als „rote Schwänze“ – eine Vorstellung, die man sich besser gar nicht erst zu malen versucht! Offenbar geht es um den Hahn, der das Stadtwappen schmückt. Aber warum nicht einfach „Red Rooster“? Eine Alliteration wäre doch ein Volltreffer gewesen!
Fußball als vorbild? kaum zu glauben!
Überraschenderweise ist der Fußball in Sachen Vereinsnamen oft vorbildlicher. Klar, es gibt Ausnahmen wie Hertha BSC, benannt nach einem Ausflugsdampfer. Aber ansonsten dominieren klassische Vereinsstrukturen wie FC, VfL oder VfB, oft ergänzt durch historische Bezüge oder lokale Brauereien wie Borussia Dortmund. Tiernamen sind hier eher selten und oft nur Spitznamen.
Die bundesliga und ihre tierischen kreaturen
In anderen Sportarten scheint man sich von dieser Vernunft verabschiedet zu haben. In der Volleyball-Bundesliga die Grizzlys Giesen, in der Basketball-Bundesliga die Basketball Löwen Braunschweig und die Seawolves Rostock. Die Seawolves, so soll es sein, verbinden die Verbundenheit zur Ostsee mit der Stärke eines Wolfes. Aber Moment mal… Seewölfe sind doch Fische! Genauer gesagt, Verwandte der Aalmutter! Ein Zertrümmerer, so heisst der griechische Name!
Eishockey: der gipfel des tierischen wahnsinns
Der absolute Höhepunkt dieser Tiernamens-Manie findet sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Eisbären Berlin mag noch verständlich sein, aber was haben Haie (Köln), Adler (Mannheim) oder Panther (Augsburg) mit Eis und Eishockey zu tun? Und warum diese Anglizismen wie die Iserlohn Roosters, die Straubing Tigers oder die Schwenniger Wild Wings? Wollten die Verantwortlichen uns damit in die NHL versetzen?
Fischtown pinguins: ein fall für die geschichtsbücher
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven sind ein eigenes Kapitel. Der Name soll auf die nieder- oder plattdeutsche Herkunft hinweisen. Ob das wirklich der Grund ist? Vielleicht entstand er auch einfach nach dem fünften Glas Küstennebel, wie der Berliner „Tagesspiegel“ einst vermutete. Egal, es ist ein Name, der in Erinnerung bleibt – im besten wie im schlechtesten Sinne!
Fazit: manchmal ist weniger mehr
Letztendlich kann man alles erklären, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es eine gute Idee war. Der Sport ist ein Spiegel des Lebens, und hier gilt oft: Nur weil man etwas begründen kann, ist es noch lange nicht sinnvoll. Und so bleiben uns die roten Schwänze, Aalmutterverwandten und all die anderen tierischen Kuriositäten als Beweis dafür, dass die Kreativität der Vereinsverantwortlichen manchmal etwas… speziell ist.