Vinícius schlägt zurück und zerstört citys traum

Real Madrid schickt Manchester City nach Hause, Vinícius Júnior trifft doppelt und Pep Guardiola erlebt den nächsten K.-o. in der Königsklasse. 2:1 im Etihad, 5:1 im Achtelfinal-Duell – das reicht, um die Liga der Superreichen zu verlassen. Die Citizens weinen, Madrid lacht.

Silva fliegt, vinícius trifft – citys comeback stirbt nach 20 minuten

Bernardo Silva sieht Rot, Vinícius verwandelt den Strafstoß. Danach wirkt City wie betäubt. Erling Haaland gleicht zwar aus, doch die Moral bröckelt. Guardiola zieht seinen Torschützen in der 56. Minute vom Feld – ein Signal, das die britische Boulevardpresse sofort als „Kapitulation“ interpretiert. Die Bild titelt: „Pep gab schon nach 56 Minuten auf!“

In der Nachspielzeit setzt Vinícius den Schlusspunkt. Sein Jubel gilt den Kritikern, die ihn nach dem Hinspiel als „Ein-Mann-Show ohne Endeprodukt“ verspotteten. Jetzt schweigt das Stadion.

Spanien feiert, england fragt: wie lange noch guardiola?

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Die Marca spricht von „doppelter Revanche“. Die AS nennt Guardiolas Albtraum beim Namen: „Besser zu Hause bleiben“. In England wächst der Verdacht, dass der Katalane ohne Lionel Messi die Champions League nicht gewinnt. Seit 2011 wartet er auf den Titel, seitdem drei Halbfinals, zwei Finals – und fünf Mal vorzeitige Rauswürfe. Die Telegraph fragt, ob dies sein letzter Versuch war.

Real Madrid dagegen trifft nun auf Bayern oder Atalanta. Die Königlichen haben ihr Lieblingswettbewerbs-Genre wieder gefunden: K.-o.-Spiele, in denen nur sie selbst die Hauptrolle spielen.

Guardiola verlässt mit leeren Händen den Platz. Vinícius tanzt, Madrid singt. Die Nacht gehört den Königlichen – und dem Brasilianer, der endlich antwortet.