Vingegaard übernimmt das rosa trikot: dominanz in den alpen!
Jonas Vingegaard hat im Giro d'Italia die Vormachtstellung übernommen. Der Däne vom Visma | Lease a Bike Team distanzierte seinen Konkurrenten Afonso Eulálio am Samstag in einem beeindruckenden Auftritt und sicherte sich das begehrte Rosa Trikot des Führenden.
Ein plan geht auf: vingegaard lobt sein team
Nach seinem Sieg in der 14. Etappe, die von Aosta nach Pila führte, erklärte Vingegaard, dass die Taktik seines Teams perfekt umgesetzt wurde. „Es ist genau das, was wir geplant hatten“, sagte er sichtlich erleichtert. „Wir haben von Anfang an die Kontrolle übernommen und das haben wir auch getan. Es war beeindruckend.“ Besonders hervorhob er die Leistung von Davide Piganzoli, der ihn im entscheidenden Anstieg zum Rosa Trikot trug. „Er hat den Weg für mich geebnet, ich musste kaum noch angreifen. Das ist natürlich gut“, so Vingegaard.
Die Freude im Team ist riesig. Vingegaard betonte, wie stark und motiviert seine Teamkollegen seien. „Sie machen mich stolz und ich freue mich, es ihnen zurückgeben zu können.“ Der Sieg in Pila war bereits der dritte Etappenerfolg Vingegaards in diesem Giro, nachdem er zuvor auch die Etappen zum Blockhaus und zum Corno alle Scale für sich entschieden hatte. Die Anstrengung war enorm: „Heute war es sehr hart, viel Anstieg, aber ich glaube, es hat mir gelegen. Bis zum Ziel volle Kraft und ein schwieriger Anstieg – jeder war an seiner Grenze, auch ich.“

Ein traum wird wahr: das rosa trikot
Für Vingegaard ist das Rosa Trikot ein besonderes Zeichen. „Es ist etwas Neues. Das Rosa Trikot ist eines der Speziellsten im Radsport und es macht mich glücklich. Es ist ein Traum, den viele junge Fahrer hegen“, gestand er. Obwohl das Gelbe Trikot der Tour de France für ihn weiterhin die höchste Priorität hat, räumte er ein, dass das Rosa Trikot des Giro eine besondere Bedeutung hat.
Die Zeitdifferenz zu Eulálio konnte Vingegaard in der zweiten Woche des Rennens kontinuierlich verkleinern. Mit einem beeindruckenden Vorsprung von fast drei Minuten am Samstag katapultierte er sich an die Spitze. Doch der Däne warnt vor zu großem Selbstbewusstsein: „Es gibt noch drei sehr harte BergEtappen in der letzten Woche. Das Rennen ist noch nicht entschieden und jeder kann einen schlechten Tag haben. Wir müssen konzentriert bleiben und weiter für dieses Trikot kämpfen. Es wäre ein Traum, es in Rom zu tragen.“
Die Leistung von Vingegaard und seinem Team zeigt, dass sie bereit sind, den Giro d'Italia zu dominieren. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, aber mit seiner aktuellen Form und der Unterstützung seines Teams scheint Vingegaard auf dem besten Weg zu sein, seinen Traum vom Sieg in Rom zu verwirklichen.
n ,n