Vingegaard: neuer plan für den tour-sieg – und eine ganz besondere motivation!
Jonas Vingegaard, der zweimalige Tour-de-France-Sieger, hat seine Strategie für die kommende Saison radikal umgestellt. Nicht nur die Trainingsmethoden wurden angepasst, sondern auch die mentale Vorbereitung. Und es gibt eine überraschende Quelle für zusätzliche Motivation: Seine Familie.
Der giro als schlüssel zum tour-erfolg
Der Däne hat sich im vergangenen Herbst bereits ein klares Ziel gesetzt: Er spürte, dass seine Leistungsdaten bei der Vuelta im September schlechter waren als bei der Tour im Juli. Ein ungewöhnliches Gefühl, das ihn dazu veranlasste, seine Vorbereitung neu zu überdenken. Der Giro d’Italia wurde zum Testlauf, zum Experiment. Und das Ergebnis spricht für sich. Fünf Etappen, der Gesamtklassementssieg – Vingegaard dominierte das italienische Rennen und bewies, dass sein Plan aufgeht. Sepp Kuss, sein Berghelfer, durfte sich am Ende des anstrengendsten Alpenabschnitts über den Tagessieg freuen – ein Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens.

Pogacar im visier: „der beste fahrer aller zeiten“
Tadej Pogacar bleibt der größte Konkurrent. Vingegaard lässt keine Zweifel daran, dass er den Slowenen ernst nimmt. „Tadej ist in allem herausragend. Er ist der beste Fahrer, den wir je im Radsport gesehen haben, vielleicht sogar der beste aller Zeiten“, so Vingegaard. Die neue Strategie soll ihm helfen, Pogacar in einem langen Duell zu schlagen – ein Duell, das sich über drei Wochen erstrecken wird, nicht nur über anderthalb bis zwei, wie in den vergangenen Jahren.

Familie im gepäck: das foto auf dem lenker
Ein ungewöhnlicher, aber berührender Aspekt von Vingegaards Vorbereitung ist das Foto seiner Frau Trine und seiner Kinder Frida und Hugo, das er auf seinem Lenker befestigt hat. Bei jedem Sieg küsst er das Bild dreimal – ein Zeichen der Verbundenheit und der Motivation. „Die drei sind immer bei mir. Das macht mich unglaublich glücklich und gibt mir den letzten Schub Energie vor dem Ziel“, erklärt er. Diese familiäre Begleitung ist für Vingegaard nicht nur eine emotionale Stütze, sondern auch ein Zeichen seiner persönlichen Entwicklung.

Prudhomme: „ein spannendes rennen ist zu erwarten“
Tour-Direktor Christian Prudhomme äußert sich optimistisch über die Aussichten auf ein spannendes Rennen. Vingegaards beeindruckender Sieg beim Giro d’Italia lässt vermuten, dass er bestens vorbereitet ist, um Pogacar herauszufordern. Die Bühne ist bereitet für ein episches Duell – ein Kampf um die Vorherrschaft im Peloton.
