Vingegaard krönt giro-debüt: visma dominiert und schreibt geschichte!
Ein Triumph der Strategie
, ein Fest für die Fans und ein Beben in der Radsportwelt: Jonas Vingegaard hat das Giro d'Italia 2026 gewonnen und damit das historische Grand-Slam-Erfolg für sein Team Visma | Lease a Bike perfekt gemacht. Nach Tour de France und Vuelta a España ist nun auch Italien an ihm.Kuss' glanzleistung ebnet den weg für vingegaard
Die Freude war ihm anzusehen, als Jonas Vingegaard gestern im Ziel seinen Teamkollegen Sepp Kuss umarmte. „Es macht mich unglaublich glücklich, etwas zurückgeben zu können, was er für mich tut“, erklärte der Däne. Visma hatte einen Plan: das stärkste Helferteam in die Flucht zu schicken und Kuss die Chance zu geben, sein Talent auf der Königsetappe zu zeigen. Und der Amerikaner nutzte sie, präsentierte eine beeindruckende Vorstellung und sammelte satte 5000 Höhenmeter ab, ohne Anzeichen von Erschöpfung. Félix Gall war an seiner Seite, ein Zeichen dafür, dass Vingegaard noch Reserven für die anstehenden Aufgaben in Frankreich hat.
Doch es war mehr als nur Kuss' Leistung. Es war die taktische Brillanz von Visma, die es ermöglichte, die Konkurrenz im Griff zu behalten. Während Kuss vorne für Furore sorgte, war Vingegaard stets in Position, um einzugreifen, sollte es nötig sein. Die Konzentration auf das Gesamtergebnis war spürbar, die Dominanz erdrückend.

Letzte herausforderung in den dolomiten: das senza fine erwartet visma
Heute steht für Vingegaard die letzte und entscheidende Etappe an. Das Senza Fine, ein Bergwerk für Kletterer, wird Visma und seine Konkurrenten auf eine harte Probe stellen. Mit einer Distanz von 200 Kilometern und 3.750 Höhenmetern ist die Etappe von Gemona del Friuli nach Piancavallo (mit einer 14,7 Kilometer langen Schlussanstieg mit einer Steigung von 7,8 %) alles andere als ein Spaziergang. Die doppelte Anstieg zum Piancavallo wird zum Schauplatz eines finalen Kampfes um die Tageswertung und die Verteidigung des Gesamtklassements.
Die Frage ist nicht, ob Vingegaard gewinnt, sondern wie deutlich er siegen wird. Visma hat die Kontrolle über dieses Giro d'Italia von Anfang an übernommen und wird alles daransetzen, diesen Triumph zu krönen. Die anderen Teams haben zwar versucht, Widerstand zu leisten, doch die Übermacht von Visma war schlichtweg zu groß. Ein Vierfacher-Sieg in den drei großen Rundfahrern – das ist eine Leistung, die in die Geschichte des Radsports eingehen wird. Die Dolomiten werden Zeugen eines historischen Moments.
