Vingegaard: doppelsieg giro-tour? der däne schärft sich für den kampf!
Jonas Vingegaard, der unangefochtene Herrscher der diesjährigen Giro d’Italia, lässt bereits die Fäden für sein nächstes Großprojekt spinnen: den Tour de France. Während er sich aktuell im Kampf um den Gesamtsieg in Italien beweist, schweift sein Blick bereits nach Frankreich – ein ambitioniertes Vorhaben, das dem dänischen Ausnahmeathleten alles abverlangen wird.

Vingegaard jongliert mit zielen: giro-sieg und tour-vorbereitung
Die Vorstellung, eine Grande Boucle zu gewinnen, nachdem man zuvor die Corsa Rosa dominiert hat, ist selten. Tadej Pogacar gelang dies 2024, doch Vingegaard scheint ebenso entschlossen, in diese exklusive Riege einzutreten. Er gesteht offen: “Natürlich denke ich über meine Form und meine Regeneration im Hinblick auf Juli nach. Das ist auch ein Grund, warum ich in jeder Etappe keine unnötigen Risiken eingehen möchte – es soll nicht härter werden als nötig.” Seine langfristige Planung für den Tour de France ist evident, dennoch bleibt der Fokus auf die aktuellen Aufgaben.
Ein Versprechen an die Fans: Die Maglia Rosa soll auch Etappen gewinnen
Vingegaard betont seine Wertschätzung für den Giro und sein Engagement für diese prestigeträchtige Rundfahrt: “Ich bin hier, um dieses Rennen zu ehren. Und jetzt, wo ich die ‘Maglia Rosa’ trage, werde ich versuchen, eine Etappe mit ihr zu gewinnen.” Diese Aussage unterstreicht seinen Respekt vor der Corsa Rosa und seinen Willen, diese Ehre gebührend zu würdigen.
Die Doppelbelastung Giro-Tour ist eine Herkulesaufgabe. Nur wenige Fahrer haben es in der jüngeren Geschichte geschafft, beide Rennen in derselben Saison zu gewinnen. Vingegaard ist sich dessen bewusst und sieht den Giro als Sprungbrett: “Ich glaube, das wird mir helfen, ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass meine Form sich in der zweiten großen Rundfahrt verbessert, und das wollen wir im Tour de France wiederholen.”
Die Worte des Dänen lassen keinen Zweifel daran: Er befindet sich auf einem guten Weg, ist aber noch nicht am Ziel. “Ehrlich gesagt, fühle ich mich in exzellenter Form. Wie bereits erwähnt, sind wir zuversichtlich, uns vor dem Tour de France zu verbessern, aber ich würde dieses Rennen unter keinen Umständen unvorbereitet beginnen. Ich würde sagen, ich bin bereits sehr nahe an meinem Höchstniveau.”
In Rom, am Ende der ‘Corsa Rosa’, winkt Vingegaard der Triumph – ein Platz in der illustren Liste derer, die alle drei großen Etappenrennen gewonnen haben. Ein Erfolg, der ihn vor Pogacar in die Geschichtsbücher schreiben würde. Die Spannung steigt, und die Welt des Radsports hält den Atem an.
