Vierschanzentournee-Schock: Deutsche Adler straucheln – Hoffnungen schwinden!
Enttäuschung beim quali in bischofshofen
Die Stimmung im deutschen Skisprunglager ist gedrückt! Felix Hoffmann, als Top-Springer und Podest-Anwärter gehandelt, konnte bei der Qualifikation zum letzten Springen der 74. Vierschanzentournee in Bischofshofen nur eine Sprungweite von 128,5 Metern erreichen. Das reichte am Ende nur zu einem enttäuschenden zehnten Platz. Die Hoffnungen auf einen deutschen Erfolg in der prestigeträchtigen Tournee werden so immer kleiner. Es bleibt abzuwarten, ob die DSV-Adler morgen noch einmal zuschlagen können.
Philipp raimund als lichtblick
Ein kleiner Lichtblick aus deutscher Sicht war Philipp Raimund. Der 25-Jährige präsentierte unter eisigen Bedingungen von minus zehn Grad auf der Paul-Außerleitner-Schanze den besten Sprung der deutschen Mannschaft mit einer Weite von 135 Metern. Damit landete er auf dem sechsten Platz. Doch auch Raimunds Leistung konnte den Gesamteindruck der insgesamt schwachen Qualifikation der deutschen Skispringer nicht aufwerten. Der Druck vor dem finalen Springen ist enorm.
Hoffmanns podest-traum gefährdet
Felix Hoffmann, als bester Deutscher in der Gesamtwertung aktuell auf dem fünften Platz liegend, muss sich nun Sorgen machen. Der Rückstand auf den Drittplatzierten Stephan Embacher beträgt 13,7 Punkte, was etwa 7,6 Metern entspricht. Ein starkes Sprungverhältnis ist nun absolut notwendig, wenn Hoffmann seine Podest-Hoffnungen am Leben erhalten will. Die Konkurrenz ist scharf und die Distanz enorm. Eine Katastrophe für den deutschen Sport!
Wellinger und geiger hauen sich durch
Olympiasieger Andreas Wellinger (30) und Weltmeister Karl Geiger (32) überstanden die Qualifikation zumindest. Wellinger erreichte eine Weite von 127,5 Metern, Geiger hingegen nur 117,5 Meter. Allerdings sprach Geiger selbst von einer „nicht ganz so zufriedenstellenden“ Vorstellung. Nach dem schwachen Auftritt in Innsbruck, wo beide weit hinter den Erwartungen zurückblieben, ist die Frage, ob sie morgen ihr volles Potenzial abrufen können.
Prevc dominiert – embacher und hörl im nacken
Tournee-Dominator Domen Prevc (26) bewies eindrucksvoll seine Klasse und gewann die Qualifikation mit einem Sprung von beeindruckenden 140 Metern. Nur er knackte diese magische Grenze. Im direkten Verfolgerfeld landeten Stephan Embacher (19/138 Meter) und Jan Hörl (27/137 Meter). Prevc scheint unaufhaltsam und könnte die Tournee bereits vor dem letzten Springen sicher haben. Die Frage ist: Wer kann ihn noch stoppen?
Deutsche durststrecke geht weiter
Die Wartezeit für einen deutschen Sieg bei der Vierschanzentournee geht weiter! Es sind bereits 24 Jahre her, seit Sven Hannawald (51) im Jahr 2002 als erster Skispringer überhaupt alle vier Springen gewinnen konnte und Geschichte schrieb. Die Fans sehnen sich nach einem neuen deutschen Helden, der diese Durststrecke beenden kann, aber die Zeichen stehen nicht gut. Kann jemand die Lücke schließen?
