Vfl osnabrück marschiert: sieg nummer sechs in folge
Sechs Siege in Folge. Sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der VfL Osnabrück macht gerade keine Gefangenen – und das Gastspiel bei der TSG Hoffenheim II am Sonntag war ein weiterer Beweis dafür, dass diese Mannschaft den Weg zurück in die 2. Bundesliga mit einer Konsequenz geht, die in der 3. Liga derzeit niemand stoppen kann.
Kopacz trifft früh, osnabrück bestimmt das spiel
David Kopacz brauchte gerade mal zehn Minuten, um die Weichen zu stellen. Sein Tor zur Führung war der Startschuss für eine Partie, in der die Niedersachsen das Geschehen klar in der Hand hatten. Zu klar, fast. Denn die Mannschaft von Trainer Timo Schultz ließ in der ersten Hälfte mehrere Chancen liegen, die das Spiel längst hätten entscheiden können. Dieses Muster kennt man aus Osnabrück in dieser Saison – und trotzdem gewinnen sie.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener. Hoffenheim II fand besser ins Spiel, die Spannung blieb bis zum Abpfiff erhalten. Aber das 1:0 hielt. Es hält immer irgendwie, wenn eine Mannschaft so im Rhythmus ist.

Die konkurrenz stolpert, osnabrück nutzt es gnadenlos
Während Osnabrück in Sinsheim punktete, patzte Energie Cottbus am Samstag zuhause gegen den Abstiegskandidaten SSV Ulm – nur ein 1:1. Der ärgste Verfolger verliert Boden, genau im falschen Moment. Profiteur dieser Wackler ist der SC Verl, der mit einem souveränen 3:0 gegen den 1. FC Saarbrücken auf den zweiten Tabellenplatz kletterte.
Die Tabelle der 3. Liga erzählt gerade eine Geschichte mit klarem Protagonisten. Sieben Punkte Polster, sechs Siege am Stück – der VfL Osnabrück hat den Aufstiegskampf nicht geöffnet, er hat ihn de facto schon entschieden. Zumindest fühlt es sich so an.
