Veronas sportdirektor sogliano über dramatische lage und mögliche rettung

Verona in der krise: sogliano appelliert an die mannschaft und verteidigt die vereinsführung

Sean Sogliano, der Sportdirektor von Hellas Verona, hat sich in einer Pressekonferenz zu der prekären Situation des Vereins geäußert. Verona befindet sich aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und hat neun Punkte Rückstand auf einen rettenden Ufer. Sogliano betonte, er sei es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, auch in schwierigen Zeiten. „Ich bin es gewohnt, in solchen Situationen vor die Kamera zu treten, das gehört zu meinem Job. Die aktuelle Lage ist sportlich sehr schwierig. Die Tabelle ist, wie sie ist, dramatisch, nennen Sie es, wie Sie wollen. Ich bin wütend und enttäuscht“, so Sogliano.

Kritik und mangelnder respekt

Sogliano äußerte sich besorgt über die Art und Weise, wie der Verein und seine Mitarbeiter kritisiert werden. Er wies darauf hin, dass Kritik zwar akzeptabel sei, aber mangelnder Respekt inakzeptabel. „Ich lese Dinge, die absurd und schamlos sind, über Menschen, die jahrelang für die Farben Hellas Verona gekämpft und immer ihr Bestes gegeben haben“, sagte er. Er betonte seine Verbundenheit mit dem Verein, die er seit sieben Jahren pflegt.

Verletzungen als entscheidender faktor

Verletzungen als entscheidender faktor

Ein wesentlicher Grund für die schlechte Leistung der Mannschaft seien die zahlreichen Verletzungen. „Die Verletzungen haben das Niveau der Mannschaft verändert“, erklärte Sogliano. Er nannte Suslov und Serdar mit Kreuzbandrissen, Gagliardini mit Rippenverletzungen und Belghali mit einem Knöchelbruch als Beispiele für wichtige Ausfälle. Diese Ausfälle hätten die Qualität des Teams erheblich beeinträchtigt.

Transfers und vereinsstabilität

Sogliano verteidigte die Transferpolitik des Vereins und betonte, dass Verona aufgrund finanzieller Zwänge regelmäßig Spielertransfers erzielen müsse, um die Lizenz für die Serie A zu erhalten. „Verona ist verpflichtet, Transfergewinne zu erzielen und Spieler zu verkaufen, um in der Serie A zu bleiben“, sagte er. Er lobte die Arbeit von Präsident Setti in dieser Hinsicht. Trotzdem habe er sich gewünscht, die Mannschaft mit ein paar stärkeren Spielern verstärken zu können, aber die Priorität liege auf der finanziellen Stabilität des Vereins.

Mannschaftsgeist und kämpferische leistung

Sogliano wies Vorwürfe zurück, die Mannschaft kämpfe nicht mehr. „Ich glaube nicht, dass die Mannschaft nicht kämpft. Sie hat ihre Grenzen, und sie spielt oft mit dezimierter Mannschaft“, sagte er. Er erinnerte daran, dass die Mannschaft in einigen Spielen hart gekämpft habe, aber nicht belohnt wurde. Er nannte das Spiel gegen Parma als Beispiel, wo Verona trotz Unterzahl bis zur 93. Minute gekämpft habe.

Zukunftsperspektiven und trainerwechsel

Sogliano betonte, dass er sich auf die verbleibenden zwölf Spiele konzentriere und alles versuchen werde, um die Klasse zu halten. Er wies darauf hin, dass ein Trainerwechsel für ihn immer eine Niederlage sei. Der Wechsel zu Sammarco sei notwendig gewesen, da der vorherige Trainer Zanetti erschöpft wirkte. Er betonte, dass die Vereinsführung mit Presidio und Zanzi über die Zukunft des Vereins sprechen werde.

Junge talente und langfristige planung

Sogliano sprach auch über die Förderung junger Talente wie Coppola und Ghilardi und kündigte an, einem 2010 geborenen Spieler einen Vertrag anzubieten. Er betonte, dass es wichtig sei, junge Spieler zu fördern und gleichzeitig die finanzielle Stabilität des Vereins zu gewährleisten. Er versicherte, dass er sich weiterhin mit vollem Einsatz für den Verein einsetzen werde.