Var-debakel in madrid: trujillo suárez' rolle wirft schatten auf titelrennen
Der FC Real Madrid brodelt. Nach dem Unentschieden gegen Girona und einem verpassten Elfmeter für Mbappé richtet sich der Zorn der Fans gegen Schiedsrichter Trujillo Suárez – und das aus gutem Grund. Ein Blick auf seine Bilanz lässt madridistische Fans erzittern.

Die statistik, die alarm schlägt: ein var-spezialist für den bernabéu?
Die Aufregung in Valdebebas ist spürbar. Es geht nicht nur um den vergebenen Elfmeter, sondern um ein Muster, das sich immer wiederholt. Trujillo Suárez, der Tinerfeño, ist seit zwei Jahren der Schiedsrichter, der am häufigsten im VAR bei Spielen des Real Madrid eingreift – und das satte 20 Mal in den letzten zwei Jahren, davon 10 in dieser Saison. Eine Zahl, die Fragen aufwirft und den Verdacht einer systematischen Benachteiligung schürt.
Die Fans erinnern sich schmerzlich an frühere Fehlentscheidungen. Im vergangenen Jahr verpasste Trujillo Suárez im Spiel gegen Osasuna einen klaren Elfmeter für die Königlichen, während er gleichzeitig einen strittigen Elfmeter für Osasuna zugestand. Auch gegen Getafe blieb eine mögliche Pfiff-Situation um Rodrygo unbeachtet. Im Derbi Madrileño gegen Atlético wurde er dafür kritisiert, dass er nicht intervenierte, um die Gelb-Rote Karte für Valverde aufzuheben. Diese wiederholten Situationen haben das Vertrauen in die Unparteilichkeit des VAR-Officials nachhaltig erschüttert.
Die Tatsache, dass der Schiedsrichter 2016 in die erste Liga aufstieg und nach nur zwei Saisons überraschend wieder in die zweite Liga zurückkehrte, bevor er sich 2024 ausschließlich dem VAR widmete, verstärkt den Eindruck, dass er eine spezielle Expertise im Überprüfen von Madrider Spielen entwickelt hat. Die Konsequenzen sind gravierend: Der Druck auf das Team ist enorm, die Meisterschaft steht auf dem Spiel.
Mbappé, der im Spiel gegen Girona eine Prellung im rechten Augenbrauenbereich erlitt, konnte am Freitag nicht am Training teilnehmen. „Die drei Punkte der Schande“, wie es aus Valdebebas heißt, haben die ohnehin angespannte Atmosphäre weiter verschärft.
Die Medien in Madrid sind sich einig: Die Fehler des Kanaren werden diese Woche im Programm „Tiempo de Revisión“ offiziell bestätigt. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass die kommenden Tage für den Real Madrid von höchster Bedeutung sind. Am Mittwoch steht das entscheidende Rückspiel gegen Bayern München an. Die Spieler müssen sich konzentrieren und ihre Emotionen unter Kontrolle behalten, denn die Entscheidung über die Zukunft des Vereins könnte in München fallen.
