Van der poel jagt den hattrick: nur pogacar kann ihn stoppen
Drei Mal Milano-Sanremo, und das in drei aufeinanderfolgenden Auflagen. Klingt nach einem Fehler, ist aber keiner. Mathieu van der Poel war 2024 zwar nicht der Sieger, aber er war der Architekt des Triumphes seines Teamkollegen Jasper Philipsen. Wer das Rennen so kontrolliert, hat es in gewisser Weise trotzdem dominiert. Und jetzt, 2026, will er das vollenden, was seit Oscar Freire kein Fahrer mehr geschafft hat: drei echte Siege bei der Classicissima – 2004, 2007, 2010 war der Spanier dreifach erfolgreich. Eine Ewigkeit ist das her.

Die form stimmt, und das ist das gefährlichste an ihm
Van der Poel kam mit Rückenwind nach Pavia. Die Cyclocross-Saison? Dominiert, mit einem Weltrekord von 8 WM-Titeln. Auf der Straße: Sieg beim Omloop Het Nieuwsblad zum Auftakt, zwei Etappensiege bei der Tirreno-Adriatico. Kein Aufwärmen, das war Vorbereitung auf höchstem Niveau. „Ich bin glücklich mit meiner Vorbereitung und zufrieden damit, wie ich bei der Tirreno gefahren bin. Ich habe mich auch auf den Anstiegen gut gefühlt
