Van aert triumphiert in roubaix – pogacar scheitert am 'hölle des nordens'

Wout van Aert hat in einem denkwürdigen Rennen der Paris-Roubaix den Sieg errungen, während Tadej Pogacar erneut dem Fluch des Pflasterrennens zum Opfer fiel. Ein Rennen, das sich der Logik verweigert und von unzähligen Pannen und Chaosmomenten geprägt war, krönte letztendlich den Belgier, der sich im Velodrom von Roubaix gegen den enttäuschten Pogacar durchsetzte.

Ein kampf gegen die elemente und die konkurrenz

Die 258 Kilometer und 30 Pflasterabschnitte forderten ihren Tribut, insbesondere von Pogacar. Drei Platten warfen den jungen Slowenen immer wieder zurück, obwohl er mit beeindruckender Entschlossenheit versuchte, den Rückstand wettzumachen. Doch der 'Hölle des Nordens' ließ ihm keine Gnade – ein Rennen, das er sich so sehr ersehnt hatte, entglitt ihm zusehends.

Was niemand so recht beachtet: Die durchschnittliche Körpermasse der Top 10 lag bei beachtlichen 75,6 Kilogramm. Pogacar, der mit seinen 66 Kilogramm fast 10 Kilo darunter liegt, scheint hier einen deutlichen Nachteil zu haben. Betrachtet man die Sieger der letzten 15 Jahre, so bestätigt sich das Bild: Mit einem Durchschnittsgewicht von 76,9 Kilogramm sind die Klassikerrider deutlich schwerer als der junge Slowene. John Degenkolb und Tom Boonen wiesen mit 82 Kilogramm sogar das höchste Gewicht der Roubaix-Sieger auf – ein Unterschied von 16 Kilogramm zu Pogacar.

Pogacars demut und die obsession für roubaix

Pogacars demut und die obsession für roubaix

Nach seinem zweiten Platz zeigte sich Pogacar demütig und lernwillig. “Als Wout attackierte, konnte ich zwar reagieren, aber mir fehlte die Kraft, um ihn auf dem Pflaster loszuwerden. Ich habe versucht, zurückzuschlagen, aber er war klüger. Wir haben bis zum Schluss gut zusammengearbeitet, aber ich wusste, dass ein Sprintduell schwierig werden würde. Ich habe mein Bestes gegeben, aber heute war er einfach der Stärkere