Valladolid: escribá warnt vor trickreichem andorra – und stellt überraschende innenverteidiger-entscheidung an!

Real Valladolid steht vor einer schweren Auswärtspartie gegen Andorra, und Trainer Fran Escribá mahnt zur Vorsicht. Er bezeichnet den Gegner als „sehr offensiv“ und betont, dass Andorra zwar viel Ballbesitz hat, aber gleichzeitig Räume lässt – ein Umstand, den Valladolid nutzen will, um selbst gefährlich zu werden. Die Effizienz vor dem Tor ist zwar nicht optimal, doch Escribá sieht kein gravierendes Problem.

Fokus auf offensive statt defensive

Fokus auf offensive statt defensive

„Wir werden nicht im eigenen Strafraum verteidigen“, stellt Escribá klar. „Das ist nicht unser Konzept. Wir wollen Tore schießen, weil es sonst schwer wird, Punkte zu holen.“ Die Mannschaft soll sich lieber auf die eigene Angriffsstärke konzentrieren, auch wenn die Effizienz in den letzten Spielen nachgelassen hat. Die Strategie ist eindeutig: Andorra soll nicht das Spiel diktieren.

Ein weiterer ungewöhnlicher Aspekt ist die hohe Anzahl an Elfmetern, die gegen Valladolid gepfiffen wurden (neun gegen nur drei für die Violetten). Escribá findet dies „auffällig“, besonders da Valladolid ein Team ist, das „viele Angriffsaktionen generiert“. Er deutet an, dass einige der Pfiffe übertrieben waren und im Nachhinein kaum noch relevant sein werden, sobald der Klassenerhalt sichergestellt ist. Das Ziel ist klar: „Mit Komfort die Liga halten, ohne bis zum Schluss zittern zu müssen.“

Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, und Escribá verzichtet auf komplizierte Zahlenspiele. Es geht darum, „so viele Punkte wie möglich aus den verbleibenden 21 Spielen zu holen“. Personell muss das Team ohne Amath auskommen, der aufgrund des Todes seines Vaters fehlt, sowie ohne den gesperrten Alejo und die Langzeitverletzten Guille Bueno und Sergi Tenés. Einige Entscheidungen stehen noch aus, insbesondere die Wahl des Torwarts zwischen Aceves und Guilherme. Escribá kündigt an, dass beide bis zum Saisonende ihre Chance bekommen werden, da er keine klaren Unterschiede sieht.

Michelin wird Alejo ersetzen, da er bereits in León „zu den Besten des Teams gehörte“. Auch Noah Ohio könnte in Andorra Einsatzzeit erhalten, um „Raum zu schaffen und seine Fähigkeiten einzubringen“. Seine Schnelligkeit und sein Torinstinkt könnten gegen eine tief stehende Abwehr entscheidend sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese taktische Neuerung auszahlt.

Die kommenden Partien werden zeigen, ob Valladolid seine offensive Ausrichtung beibehalten und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln kann. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen, in denen die Mannschaft alles daran setzen wird, das Ziel zu erreichen.