Valencia basket: griechische giganten buhlen um stars!

Die Erfolgsgeschichte des Valencia Basket in dieser Saison könnte im Sommer ein jähes Ende finden – zumindest für einige seiner Schlüsselspieler. Der Weg in die Final Four hat das Interesse namhafter europäischer Top-Klubs geweckt, allen voran die griechischen Schwergewichte Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen, die nun versuchen, die Kader der Spanier auszurauben.

Montero und key im visier der griechischen klubs

Montero und key im visier der griechischen klubs

Der aktuelle Champions-League-Sieger Olympiakos hat bereits Nägel mit Köpfen gemacht: Jean Montero, der dominikanische Point Guard und Shootingstar der Liga, soll einen Vertrag über drei Saisons erhalten. Die Summe von 500.000 Euro, die vereinbarungsgemäß fällig wird, ist für den ambitionierten Verein eine Investition in die Zukunft. Aber Montero ist nicht der einzige Spieler, der auf der griechischen Wunschliste steht. Auch Braxton Key, der im Oktober nach Valencia kam und bis zum Saisonende unter Vertrag steht, rückt immer stärker in den Fokus.

In Athen, wo Panathinaikos nach einem enttäuschenden Jahr eine schmerzhafte Generalüberholung plant, werden die Augen auf Brancou Badio und Kam Taylor gerichtet. Beide Außenverteidiger sind feste Bestandteile des Teams, obwohl Badio seinen Vertrag erst kürzlich bis 2029 verlängerte und Taylor bis 2027 gebunden ist. Der Verein hat ihm bereits eine Vertragsverlängerung angeboten, doch die Verlockung der griechischen Hauptstadt könnte zu stark sein.

Ein weiterer Name, der in den Diskussionen immer wieder auftaucht, ist Sergio de Larrea. Seine Leistungen haben ihm einen Platz im Blickfeld der NBA-Scouts eingebracht, und es wird erwartet, dass er im Draft in der ersten oder zweiten Runde ausgewählt wird. Sollte er den Sprung über den Atlantik wagen, würde sich eine neue, aufregende Kapitel in seiner Karriere eröffnen.

Trainer Pedro Martínez scheint jedoch gelassen zu reagieren. Er betont, dass seine Spieler voll konzentriert und im Training top sind. Besonders Montero lobt er als „magnifischen Profi und Gewinner“, der sich voll und ganz dem Verein verschrieben habe. „Ich habe nichts Negatives an ihm auszusetzen“, so Martínez. „Er spricht sicherlich mit seinem Umfeld, aber ich sehe ihn fokussiert und bereit, für uns zu kämpfen.“

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Valencia Basket muss nun all sein Geschick aufbringen, um seine Stars zu halten und den Kader für die nächste Saison zu stabilisieren. Denn eines ist klar: Der Kampf um die Talente wird hart und die griechischen Klubs sind bereit, tief in die Tasche zu greifen.