Ulm triumphiert deutlich – braunschweig und chemnitz kämpfen verbissen
Dominanz in ulm, spannung in braunschweig und chemnitz
Die ratiopharm Ulm hat vor der Länderspielpause ein beeindruckendes Zeichen im Rennen um die Playoff-Plätze gesetzt. Mit einem klaren 101:72 Sieggegen die EWE Baskets Oldenburg demonstrierten die Ulmer ihre derzeitige Stärke. Für Oldenburg war es eine deutliche Niederlage, die vor dem Pokal-Top-Four-Wochenende Schatten wirft.
Ulm deklassiert oldenburg
Das Spiel gegen Oldenburg war schon nach wenigen Minuten vorentscheidet. Tommy Klepeisz eröffnete mit einem Dreier, legte weitere Punkte nach und servierte einen spektakulären Alley-Oop zum 11:2. Die Ulmer bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf über 20 Punkte aus und ließen den Gegner keine Chance. Christopher Ledlum besiegelte den hohen Sieg mit einem Korbleger in der letzten Sekunde.

Clemons' kampfgeist nicht genug
Trotz der klaren Niederlage
zeigte Chris Clemons eine starke Leistung für Oldenburg und erzielte 37 Punkte, darunter acht Dreier. Die hohe Trefferquote von 48 Prozent aus der Distanz (14/29) reichte den Gästen jedoch nicht aus, um die Ulmer Dominanz zu brechen. Ulm überzeugte mit einer starken Rebound-Leistung (47:31) und einer hohen Freiwurfquote (25:10).
Knapper sieg für würzburg in braunschweig
Für die Basketball Löwen Braunschweig endete das Heimdebüt von Trainer Ramon Diaz Sanchez nicht erfolgreich. Trotz einer erkennbaren Strukturverbesserung unterlagen sie den Würzburg Baskets mit 82:87. Das Spiel war bis zur Schlussminute hart umkämpft, doch in der Crunchtime übernahmen die Guards von Würzburg das Kommando.

Shittu-gala reicht braunschweig nicht
Oluwasimisola Shittu lieferte für Braunschweig eine herausragende Leistung mit 27 Punkten und 12 Rebounds ab. Auch Luka Scuka trug mit einem Double-Double (11 Punkte, 10 Rebounds) zum Spiel der Löwen bei. Würzburg konterte jedoch mit einer starken Guard-Leistung von Brae Ivey (24 Punkte), Marcus Carr (18 Punkte) und Davion Mintz (15 Punkte).

Chemnitz siegt nach zwei verlängerungen gegen heidelberg
Die Niners Chemnitz rücken näher an die Playoff-Plätze heran, nachdem sie ein spannendes Spiel gegen die MLP Academics Heidelberg nach zwei Verlängerungen mit 99:96 gewonnen haben. Nike Sibande war mit 18 Punkten der beste Werfer der Niners.

Dramatischer spielverlauf in chemnitz
Chemnitz hatte zunächst Schwierigkeiten, in ihren Rhythmus zu finden, aber nach einem Rückstand Mitte des zweiten Viertels konnten sie ausgleichen. Auch nach der Pause blieb das Spiel eng, und erst in der zweiten Verlängerung entschied Corey Davis Jr. mit einem Dreier und einem zusätzlichen Freiwurf das Spiel zugunsten der Niners. Der Sieg war ein hart erkämpfter Erfolg und unterstreicht die kämpferische Leistung der Chemnitzer.
| Team | Punkte |
|---|---|
| ratiopharm Ulm | 101 |
| EWE Baskets Oldenburg | 72 |
| Basketball Löwen Braunschweig | 82 |
| Fitness First Würzburg | 87 |
| Chemnitz 99ers | 99 |
| MLP Academics Heidelberg | 96 |
